Wenn Peta ihre Lügen um die Ohren fliegen

Wenn Peta ihre Lügen um die Ohren fliegen



Peta stellt in einem Blogbeitrag, zur Beschwerde von DW-Journalist Michael Altenhenne beim Deutschen Presserat, falsche Behauptungen auf!

Peta wird immer stümperhafter und leicht durchschaubarer in ihrer Arbeit. Allein wenn Peta behauptet, man hätte die ein mehrseitiges offizielles Begründungsschreiben des Presserates von Herrn Michael Altenhenne erhalten und gleichzeitig dieses nicht veröffentlicht, lohnt es sich diese Aussagen mehr als zu hinterfragen.

Das Schreiben des Presserates wurde auf der Twitter-Seite von Michael Altenhenne selbst veröffentlicht!

Die Veröffentlichung fand bereits am 13. April statt. Warum verlinkt nun Peta nicht diesen Twitter-Beitrag? Andere Links wurden ja auch gesetzt! Dazu reicht ein kurzer Blick in die Ausführungen des Presserates.

Peta schreibt in ihrem Artikel Folgendes!

Vor einigen Wochen hatte der TV-Journalist Michael Altenhenne Beschwerde beim Deutschen Presserat gegen die Huffington Post Deutschland Online eingelegt. Grund der Beschwerde waren verschiedene Artikel von Herrn Philipp K., in denen dieser die Haltung und Zucht von Orcas im Loro Parque regelmäßig ausgiebig bewarb. Zudem diffamierte Herr K. die kritische Auseinandersetzung von Herrn Altenhenne und von PETA mit der Gefangenschaft von Schwertwalen.

Der Presserat hat Ende März nun entschieden, die zweitschärfste Sanktion auszusprechen, nämlich die „Missbilligung“. Herr Altenhenne hat uns ein mehrseitiges offizielles Begründungsschreiben weitergeleitet.

Aus diesem geht Folgendes hervor:

Der Beschwerdeausschuss des Deutschen Presserats erkennt in einem Artikel des Blogautors Philipp K. mit dem Titel „Warum die Zucht von Orcas so wichtig ist“ einen Verstoß gegen die in Ziffer 7 des Pressekodex festgeschriebene klare Trennung zwischen Werbung und Redaktion an. Obwohl Herr K. abstreitet, vom Loro Parque für seine Artikel bezahlt zu werden, fällt der Meerespark aufgrund der häufigen Erwähnung seines Namens deutlich auf.

Daher beschloss die Huffington Post Online, sämtliche Artikel von Herrn K. zu löschen.

peta.de

Schaut man sich das Schreiben des Presserates einmal richtig an, findet man dort solche Aussagen:

Auf Nachfrage gebe Herr Kroiß an, dass alle seine Aussagen auf nachweisbaren Fakten“ beruhen würden. Tatsächlich verlinke er in seinen Texten auch Expertenaussagen, die die Aussagen von Tierschutzorganisationen über die Haltung von Orcas und Delphinen in Zoos seiner Meinung nach widerlegen. Häufig wiederkehrendes Thema der Blogs von Herrn Kroiß sei die Tierschutzorganisation Peta, die in seinen Texten kritisiert wird. Jedoch werde in diesem Kontext deren Position aus ihrer Sicht jeweils sachlich dargestellt und setze er sich argumentativ damit auseinander. Fazit: In diesem Punkt sehe man keinen Verstoß gegen die journalistische Sorgfaltspflicht oder gegen den Pressekodex im Übrigen. Wer wolle, finde bei HuffPost auch die andere Seite, nämlich viele Texte von Peta selbst, die für den Tierschutz werben.

Schreiben Presserat Seite 2 Absatz 8

Also doch kein Verstoß wie Peta es angibt. Aber schauen wir uns das Schreiben des Presserates noch weiter an!

Blogbeiträge beschreiben häufig. persönliche Überzeugungen und Vorlieben bzw. Ablehnung. Sie seien durch die Personallsierung auch für die Leser klar als Meinungsbeiträge erkennbar. Einen Neutralitätsanspruch wie in anderen journalistischen Textgattungen gebe es also in Blogs nicht zwangsläufig. Deshalb könnten sie auch sehr „einseitig“ sein, also nur die Meinung einer Seite vertreten – in diesem Fall, die der Unterstützer der Orca- oder Delphin-Haltung in Zoos. Andererseits finde man auf HuffPost
auch eine kritische Auseinandersetzung mit der Orca-Haltung in Zoos. Fazit: Auch in diesem Punkt sehe man keinen Verstoß gegen die journalistische Sorgfaltspflicht oder gegen den Pressekodex im Übrigen.

Schreiben Presserat Seite 2 Absatz 10

Wieder kein Verstoß!?! Hat sich überhaupt irgendjemand bei Peta dieses Schreiben angesehen oder schaute man wider einmal in die Peta-Glaskugel?

Zudem sei die Vermutung geäußert worden, dass „Herr Kroiß von privaten Firmen bezahlt wird, um seine Inhalte auf den Seiten der Huffington Post zu veröffentlichen“. Besonders genannt worden sei der Loro Parque auf Teneriffa, der häufig in den Blogs Thema ist und positiv besprochen werde.
Tatsächlich sei auffällig, dass der Loro Parque häufig in den Texten von Kroiß mit einem positiven Grundtenor genannt wird. Grundsätzlich sei es nicht ungewöhnlich, dass der Zoo Loro Parque positiv besprochen wird. Tatsächlich teilten die positive Beurteilung auch andere Medien. Spiegel Online zum Beispiel nenne den Loro Parque „einen der besten Tierparks der Welt“, der auch schon zahlreiche Auszeichnungen bekommen habe. Kroiß beteuert auf Nachfrage der Redaktion: ,,Ich bekomme kein Geld für irgendwas, was ich auf der Huff Post veröffentliche oder veröffentlicht habe.“ Auch wenn man die Aussagen von Herrn Kroiß nicht widerlegen könne, sehe man angesichts der häufigen Erwähnung des Loro Parque den Anschein eines Interessenkonflikts nicht als vollständig ausgeräumt an. Daher habe man redaktionsintern entschieden, die Blogtexte von Herrn Kroiß, die sich mit dem Loro Parque und dem Thema Delphin- und Orcas-Zucht befassen, zu löschen.

Schreiben Presserat Seite 3 Absatz 2 +3

Peta behauptet ja es wurden alle Artikel von Herrn Kroiß gelöscht! Dieses stimmt also nicht und somit ist Peta wieder einmal der Lüge überführt.

Huffington Post löscht alle Peta Artikel!

Nein das ist keine Lüge. Seit dem 31. März sind alle Peta Artikel die diese veröffentlicht haben gelöscht worden! Und ja auch alle anderen Artikel sind verschwunden, so auch die von Herrn Kroiß.

Grund dafür ist, dass die deutschsprachige Onlineversion der Huffington Post eingestellt wurde. Dieses ist bereits seit Januar 2019 bekannt.

Dennoch kam der Presserat zu dem Entschluss eine Missbilligung gegen die Huffington Post auszusprechen, da sie einerseits nach Ziffer 6 des Pressekodex ein Verstoß gegen das Gebot zur Trennung von Tätigkeiten und nach der Richtlinie 7.2 des Pressekodex verbot von Schleichwerbung!

Letztendlich ist eine Missbilligung wie ein harmloser Wink mit dem erhobenen Zeigefinger.

Was aber letztendlich Peta daraus fabriziert ist wohl mehr als lächerlich. Es zeigt sich, dass jede Aussage von Peta zu hinterfragen ist und als Lüge aufgedeckt werden kann.

Peta sollte sich vielleicht doch einmal mit dem Tierschutz befassen, als sinnlos irgendwelche Texte zu verfassen, die von oben bis unten auf Lügen aufbauen!


Keine Kommentare

    HINTERLASSE EINE ANTWORT

    Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.