Peta gegen Kinderhospiz, keine Wohltätigkeitsaktionen mehr möglich

Gastartikel von Rene Semla, DGHT Mitglied, seit Jahren Reptilienhalter, angehender Sachverständiger für Reptilien, Schwerpunkt Riesenschlangen zum Thema „Peta gegen Kinderhospiz, keine Wohltätigkeitsaktionen mehr möglich“

Carsten Voigt hat ein Hobby dass mehr und mehr Menschen begeistert, die Haltung und Zucht klein bleibender Pythons. Python Regius, auch Königspython genannt, ist die am häufigsten in Deutschland als Haustier gehaltende Schlange. Seit Jahren hat sich in Deutschland eine sehr erfolgreiche Züchtergemeinschaft ettabliert, die verschiedenste Farbvarianten dieser Schlangen züchtet und damit einen wertvollen Beitrag leistet, da diese Tiere nicht mehr der Natur entnommen werden müssen.

Eine professionelle Zuchtauslese hat dabei schon mehr als 6000 Farbvarianten dieser harmlosen Schlangenart hervorgebracht, die heute vor allem als teure Edel-Haustiere gehalten werden.

Foto: Carsten Voigt, Inhaber Browntown Ballpython

Foto: Carsten Voigt, Inhaber Browntown Ballpython

Voigt ist als Inhaber von Browntown Ballpython in der Szene seit fast 20 Jahren bekannt und so erfolgreich, dass er seit nun mehr schon 5 Jahren Charity-Aktionen zugunsten des Kinderhospitz Löwenherz in Braunschweig macht und einige seiner besten Zuchttiere für eine symbolische Summer die zugunsten des Kinderhospitz gespendet wird, abgibt. Diese Aktion fand Jahr für Jahr statt und hat regelmäßig einige Tausend Euro in die Kassen des Kinderkrankenhauses gebracht. Mal mehr, mal weniger, aber immer für eine gute Sache. Doch damit ist es nun leider endgültig vorbei.

Spendenübergabe

Spendenübergabe

Am 24.10 bekam Voigt statt Dank für sein Engagement, Besuch von der zuständigen Amtsveterinärin. Offenbar hatte Peta Deutschland (noch e.V.) eine Beschwerde beim zuständigen Veterinäramt eingereicht. Um zukünftig Bußgeldzahlungen zu vermeiden (formal könnte die Aktion eine Ordnungswidrigkeit darstellen), wird dies wohl die letzte Aktion von Carsten Voigt gewesen sein.

Wieder ein mal zeigt sich die ganze Abartigkeit von Peta, die es offenbar nicht ertragen können, wenn Spendengelder auch für einen guten Zweck eingesetzt werden und dann vor allem noch, wenn 100% der Spende auch beim Empfänger ankommen. Dass kennt man von Peta ja ganz anders, wo fast alle Spenden für Personalkosten aufgewendet werden und Gerati schon mehrfach Unregelmäßigkeiten bei Petas Spendenaktionen nachweisen konnte.

Die Tiere die in den letzten Jahren über die Spendenaktion abgegeben worden sind, landeten dabei ausschließlich bei Züchtern und erfahrenen Haltern. Damit wurde keinerlei Tierwohl gefährdet, so dass man sich schon fragen muss, was Peta mit dieser Aktion bezwecken will. Kindern in Not helfen sicherlich nicht.

Zivilcourage und Engagement scheinen für Peta ein Fremdwort zu sein, anders kann diese Aktion nicht gedeutet werden und wieder mal stellt sich die Frage, warum die Politik bei so was wegschaut oder Peta nicht wenigstens endlich die Allgemeinnützigkeit entzieht.

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