Dilettantenstadl wieder einmal unterwegs

Unser geliebter Dilettantenstadl um das „Aktionsbündnis – Tiere gehören nicht zum Circus“ ist wieder einmal Feuer und Flamme zu einem Presseartikel, vergisst aber diesen genau zu lesen.

11.06.2018 Dilettantenstadl wieder einmal unterwegs von Silvio Harnos

Das selbst ernannte „Aktionsbündnis – Tiere gehören nicht zum Circus“ sucht wie immer nach Bestätigungen ihrer selbst ernannten Vorstellungen von einem Zirkus zu untermauern. Dazu greift man, nach jedem medialen Strohhalm, auch wenn dieser so dünn ist, dass er jeden Moment zu brechen drohte.

In diesem Fall versuchen sie einen Artikel der „Berliner Morgenpost“ zu ihren Gunsten auszuwerten, der bereits mit der Einleitung, eher ein negatives Bild dieses Aktionsbündnis wirft.

Es dauerte nicht lange, bis das Aktionsbündnis „Tiere gehören nicht zum Circus“ Wind von der Sache bekam. Ein Elefant war am Mittwoch in Rheinland-Pfalz aus seinem Gehege ausgebrochen und am helllichten Tag durch Neuwied spaziert. Nach etwa einem Kilometer fing ein Mitarbeiter des Zirkus Krone, zu dem das Tier gehört, ihn wieder ein. Eigentlich ist nichts passiert, außer dass die Polizei kurzzeitig eine Straße sperren musste.

Das Aktionsbündnis aber berichtet auf Facebook, der Elefant habe „verzweifelt das Weite“ gesucht, erinnert an einen vor drei Jahren in Baden-Württemberg von einem Elefanten getöteten Spaziergänger und empört sich: „Wie lange wollen unsere Politiker*innen diesem Wahnsinn eigentlich noch tatenlos zuschauen?“

morgenpost.de

Nun, auch die „Berliner Morgenpost“ kommt hier nachweislich zu der Erkenntnis, dass es sich bei diesem Aktionsbündnis um einen Dilettantenstadl  handelt.

Wer steckt hinter dem „Aktionsbündnis – Tiere gehören nicht zum Circus“?

Wie nicht anders zu erwarten ist Oberstalker Simon Fischer, der Straftaten nicht scheut mit von der Partie. Simon Fischer hat hingegen anderen bekannten Personen jedoch noch so viel Ehrgefühl seinen Namen auf dieser Webseite zu präsentiere.

Wer ist Shrike?

Wer ist Shrike?

Wer sich hinter diesem Pseudonym versucht zu verstecken, ist schnell geklärt! Es handelt sich dabei um den radikalen Tierrechtler und wahrscheinliches Mitglied der terroristischen Animal Liberation Front (ALF), Oliver Hahn. Jener Oliver Hahn, hatte vergeblich versucht GERATI wegen Urheberrechtsansprüche zu verklagen und scheiterte kläglich. Der Richter gab GERATI recht, dass sein neu geschaffenes Werk, dem § 51 des Urheberrechtsgesetz, entsprach.

Dass Oliver Hahn ein wahrscheinliches Mitglied der Terrororganisation ALF, die vor Brandanschlägen und locker schrauben von Radmüttern nicht zurückschrecken und damit Leib und Leben gefährden, ist lässt sich stark vermuten. Dieses geht nachweislich insbesondere aus seinen selbst angefertigten Grafiken für die ALF hervor.

Oliver Hahn Mitglied der ALF?

Oliver Hahn Mitglied der ALF?

Da dieses Aktionsbündnis auf den tragischen Vorfall in Buchen im Artikel der Morgenpost anspielt, sollte man doch einmal die Polizei informieren, damit diese die am Tatort gefundenen fremden DNA – Spuren, mit den von dem Aktionsbündnis abgeglichen werden können. Denn dem betroffenen Zirkus konnte nicht nachgewiesen werden, dass sie schuld gewesen seien. Am Stromanschluss des Elektrozaunes wurden fremde DNA Spuren, die nicht auf Zirkusmitarbeiter zurückzuführen waren, gefunden. Gleichzeitig konnte eine von PeTA bezahlte Zeugin, die jene Männer, die sie noch wenige Minuten vor dem Unglück beim Elefanten gesehen haben wolle, nicht im Zirkus identifizieren!

Offener Brief an PeTA

Zwar wurde der Zirkus zu einem Ordnungsgeld, in höhe von 5.000 Euro verurteilt. Dieses ist aber nur darauf zurückzuführen, da PeTA Deutschland, die Befreiung des Elefanten im Vorfeld bereits angekündigt hatte. Der Zirkusdirektor hätte demnach seine Aufsichtspflicht verletzt, da er bei dieser angekündigten Bedrohungslage der Befreiung des Elefanten durch Tierrechtler, keinen 24 Stunden Sicherheitsdienst und die Bewachung des Elefanten beauftragt hatte.

Auf Facebook geht der Dilettantismus dieses Aktionsbündnis in die Vollendung!

So schreibt das Aktionsbündnis bezogen auf diesen Artikel der „Berliner Morgenpost“ Folgendes auf ihrer Facebook-Seite!

„DOMPTEURE UNTER DRUCK“ –
95% POSITIVES FEEDBACK FÜR CIRCUS RONCALLI

Zirkusshows mit Tieren sind ein Auslaufmodell, wie u.a. einem aktuellen Bericht der Berliner Morgenpost zu entnehmen ist:

Circus Roncallis Sprecher Markus Strobl – der frühere Leiter der Marketing PR/ Online Event bei Circus Krone – wird auf die Frage, ob „überhaupt jemand Zirkus ohne Tiere sehen will“, wie folgt zitiert:

„Die Resonanz sei gigantisch. 80.000 Mails und Anrufe hätten ihn und seine Mitstreiter erreicht, seitdem sie ihren Verzicht erklärt haben. ’95 Prozent davon war positives Feedback'“

Für Strobl, der durch seine langjährige Erfahrung mit Circus Krone die Lage durchaus fachmännisch beurteilen kann, ist die Resonanz „ein Beleg dafür, dass gerade die junge Generation den Einsatz von Tieren zu Unterhaltungszwecken ablehnt“.

Facebook-Seite: Aktionsbündnis – Tiere gehören nicht zum Circus

 

Nun, wenn sich die Dilettanten einmal die Mühe gemacht hätten, sich den Lebenslauf von Markus Strobl anzuschauen wüssten diese, dass jener bereits von 2009 bis 2011 für den Circus Roncalli als „MEDIA Management/Leiter Medienabteilung/Pressechef“ tätig war. Danach arbeitete er 5 Jahre lang erfolgreich für den Circus Krone. Seit Februar 2017 arbeitet er nun wieder bei Roncalli. Alle Daten sind bei seinem persönlichen Xing -Profil einsehbar.

Dass man als Medien und Presseberater natürlich nur Positiv über sein Unternehmen in dem man angestellt ist, sich äußern darf, dürfte jedem logisch denkenden Menschen klar sein.

Zum Schluss zählen nicht die E-Mails, die man erhält, sondern die Besucherzahlen!

Durch eine E-Mail, die auch in Massen von Tierrechtlern versendet worden sein sollten, bekommt man niemanden satt. Zum Schluss zählen auch für Roncalli die Besucherzahlen, die ein Konzept erfolgreich erscheinen lassen. Versuche als renommiertes Circus-Unternehmen auf Tiere in der Manege zu verzichten, konnte der Moskauer Zirkus bereits für negative Schlagzeilen sorgen. So musste dieser als er aufgrund des Druckes von Tierrechtlern ein Jahr lang auf Tiere in der Manege verzichtete, einige Vorstellungen ganz absagen, da keine Besucher erschienen.

Roncalli versucht einen anderen Weg, Besucher zu begeistern. Ob dieses gelingt, wird dieser Sommer zeigen. Ich würde mir auf jeden Fall gern eine Vorstellung ansehen.

Gleichzeitig vergisst das Aktionsbündnis ganz, dass erst kürzlich Roncalli mit den Tierrechtlern abgerechnet hatte, in dem er PeTA wie folgt bezeichnete. „Peta ist die Stradivari unter den Arschgeigen“ siehe Bild-Artikel.

Fazit ist und bleib, dass Zirkusse mit Tieren durch Familien mit Kindern und älteren Ehepaaren gern und zahlreich besucht wurden. Dass man von vielen Tierrechtsseiten, dann bei einer Umfrage, bei der gerade einmal 1.000 Personen befragt wurden, davon ausgeht, dass dieses aufzeige, das 85% der Bevölkerung für ein Tierrechtsverbot sei, zeigt erneut den Dilettantismus, mit dem man es in der Tierrechtsszene zu tun hat.



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