Wie PeTA widerrechtlich die Justiz beschäftigt

Sobald ein Tier bei einem Unglück beteiligt ist, erstattet PeTA widerrechtlich Strafanzeige! Warum diese Strafanzeigen widerrechtlich sind, möchte ich in diesem Artikel erläutern.

20.04.2018 Wie PeTA widerrechtlich die Justiz beschäftigt von Silvio Harnos

Nehmen wir einmal die letzte Strafanzeige von PeTA, die diese in einer Pressemitteilung am 19.04.20108 angekündigte hatten. Dort teilte PeTA Folgendes mit.

Dülmen / Münster / Stuttgart, 19. April 2018 – Kein Entkommen: Rund 100 Ferkel konnten nicht rechtzeitig evakuiert werden, so starben einem Medienbericht zufolge vergangenen Sonntagmorgen 50 bis 100 Schweinebabys bei einem Stallbrand in der Merfelder Bauerschaft – so wird in der niedersächsisch-westfälischen Gegend eine Siedlung bezeichnet, die aus wenigen, verstreut gelegenen Bauernhöfen besteht. PETA hat nun bei der Staatsanwaltschaft Münster Strafanzeige gegen den Betreiber der Schweinezuchtanlage erstattet. Der Vorwurf: Durch unzureichende Brandschutzmaßnahmen wurde möglicherweise billigend in Kauf genommen, dass die Schweine bei einem Feuer qualvoll ersticken oder bei vollem Bewusstsein verbrennen. PETA dankt den am Einsatz beteiligten Feuerwehrleuten sowie allen Helfern, die sich für die Rettung der Tiere eingesetzt haben.

PeTA Pressemeldung

Wie PeTA widerrechtlich die Justiz beschäftigt

Wie PeTA widerrechtlich die Justiz beschäftigt

PeTA hat also einfach nur Zeitung, oder im Internet eine Meldung gelesen und schon wird von PeTA eine Mutmaßung ausgesprochen und der Besitzer des Bauernhofes, bei einer Staatsanwaltschaft angezeigt. Die Vorwürfe klingen immer gleich, sodass man vermuten kann, dass die Rechtsabteilung von PeTA die Strafanzeigen bereits vorgefertigt in der Schublade liegen hat und nur noch die Adresse des Beschuldigten einfügen muss!

Bei Bränden auf Bauernhöfen will PeTA jedes Mal eine Nichteinhaltung der Brandschutzbestimmungen festgestellt haben. Auch sei die Löschwasserversorgung in jedem Fall unzureichend. Und das Ganze ohne einen einzigen Blick, auf die Unglücksstätte werfen zu müssen. Hieraus lässt sich nur schlussfolgern, dass die Rechtsabteilung um den Nichtjuristen Dr. Edmund Haferbeck über hellseherische Fähigkeiten verfügen muss.

Man darf eigentlich noch froh sein, dass PeTA bisher kein Verbandsklagerecht eingeräumt wurde!

Hätte PeTA ein Verbandsklagerecht, so könnten sie ohne den Umweg über eine Staatsanwaltschaft gehen zu müssen, bei jedem beliebigen Gericht selbst Klage erheben. In Deutschland ist man nur klagebefugt, wenn man selbst der Geschädigte ist. Um dennoch im Tierschutz Klagemöglichkeiten zu schaffen, wurde das Verbandsklagerecht geschaffen. Damit erhält ein Tierschutzverein, die Möglichkeit direkt eine Klage bei einem Gericht einzureichen.

Ist man nicht klagebefugt, kann man den Weg über eine Strafanzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft gehen. Die Staatsanwaltschaft prüft dann, ob sie Klage erhebt, oder die Strafanzeige abweist.

Wenn PeTA ein Verbandsklagrecht hätte, dann könnte man sich vorstellen, mit was sich die Gerichte alles beschäftigen müssten. Aufgrund der Höhe des Streitwertes, den PeTA in ihrer Klage festlegt, kann man davon ausgehen, das solche Klagen generell vor einem Landgericht abgeurteilt werden. Hier ist Anwaltszwang, was die vorkosten für das unschuldige Peta-Opfer in die Höhe schnellen lassen würde.

PeTA zahlt die Anwaltskosten aus Spendenmitteln, auch wenn sie verlieren!

Strafanzeigen von PeTA werden fast alle durch die Staatsanwaltschaften eingestellt.

Dieses zeigt, wie unbegründet alle Anschuldigungen von PeTA sind! Auch in der neusten Strafanzeige von PeTA wird hier nicht anders verfahren! Wie die DZOnline mitteilte, war Auslöser ein defektes Stromkabel, was den Brand verursachte. Die DZOnline schrieb:

Offenbar reflexartig hat die Tierschutzorganisation PETA, welche die landwirtschaftliche Tierhaltung grundsätzlich ablehnt, Strafanzeige gegen den Merfelder Eigentümer erstattet, in dessen Stall Sonntagnacht insgesamt 140 junge Schweine bei einem Brand ums Leben kamen

Auch bei der Löschwasserversorgung die PeTA in ihren Strafanzeigen gegen ihre Opfer stellt, ist vorsätzlich falsch. Für die Löschwasserversorgung ist die jeweilige Kommune zuständig, so ist allein diese Strafanzeige eine vorsätzliche falsche Verdächtigung!

PeTA verletzt durch Strafanzeigen §226 BGB Schikaneverbot!

In diesem Gesetzt heißt es:

Die Ausübung eines Rechts ist unzulässig, wenn sie nur den Zweck haben kann, einem anderen Schaden zuzufügen.

dejure.org/gesetze/BGB/226.html

Das PeTA hier vorsätzlich das Recht auf Stellen einer Strafanzeige nutzt um Dritten zu schaden, liegt auf der Hand. Wer ohne Hinweise auf ein Fehlverhalten eine Strafanzeige stellt und diese dann wie bei PeTA in einer Pressemitteilung publik macht, hat nur eines im Sinn. Dem Angezeigten den größtmöglichen Schaden zuzufügen.

Das PeTA dieses dann auch noch nutzt, um sich als Tierschützer zu profilieren, ist das eigentliche abartige Verhalten daran.

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