Betrug und Fakenews beim Tierschutz-Shop (Teil 2)

Zurzeit überschlagen sich die Ereignisse beim dubiosen Tierschutz-Shop. Kritik unerwünscht – Bewertungen werden auf Facebook deaktiviert.

29.08.2017 Betrug und Fakenews beim Tierschutz-Shop (Teil 2)

Nachdem GERATI den ersten Artikel über den Tierschutz-Shop veröffentlicht und auf die von dieser Seite verbreiteten Fakenews, überschlugen sich am Montag die Ereignisse. Selbst Spender des Tierschutz-Shops gaben eine negative Bewertung auf Facebook Seite ab und forderten den Betreiber auf eine Stellungnahme zu den Vorwürfen abzugeben.

Anstatt sich den Fragen der Spender zu stellen, löschte der Betreiber diese Kommentare und sperrte die User auf Facebook.

Meine Abgegebene Bewertung beim Tierschutz-Shop

Meine Abgegebene Bewertung beim Tierschutz-Shop

Als immer mehr Anfragen und negative Bewertungen des Tierschutz-Shops auf Facebook hereinprasselten, entfernte dieser das Bewertungssystem. Man bedenke, dass der Tierschutz-Shop ein Unternehmen ist, was transparent sein möchte. Großkotzig spricht der Betreiber von Transparenz, die er aufzeigen möchte. Wird diese Transparenz hinterfragt, kugelt sich der Betreiber wie ein kleiner Igel zusammen und zeigt seine Stacheln.

Spender sollten das Geschäftsgebaren vom Tierschutz-Shop hinterfragen.

Insbesondere wenn es um Spendengelder geht, sollte der Empfänger bereit sein, sich auch einer Kritik zu stellen. Dass insbesondere dieser Spendensammler skurrile Methoden benutzt, um Spenden zu generieren, konnte GERATI bereits im ersten Artikel aufzeigen.

Clickbait und Fakenews sind das Einzige was dieser Betreiber in Perfektion beherrscht. Spender, die diese Geschäftspraktiken öffentlich auf Facebook hinterfragen, werden vom Betreiber einfach gesperrt. Fragen sind eben unerwünscht.

Alles für den Profit

Profit ist alles für diesen Betreiber. Bei der Recherche fand GERATI mehrere Beiträge im Internet, die sich kritisch mit dem Tierschutz-Shopauseinandersetzten. Überteuerte Produkte werden den Spendern angeboten, anstatt preisgünstigere Alternativprodukte, die ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis besitzen. Gleichzeitig gibt der Betreiber immer den Empfohlenenden Verkaufspreis des Herstellers an. Dieses verspricht dem Betreiber einen Gewinn von 20 – 50% pro Spende.

Was das im Klartext bedeutet?

Wenn ein Spender für 100 € Futtermittel für ein Tierheim erwirbt, landen bis zu 50 € in der Brieftasche des Betreibers. Das nenne ich einmal Tierschutz leibhaftig gelebt.  Wie der Tierschutz-Shop arbeitet und wer hier das Geld, das für den Tierschutz bestimmt, ist in die Tasche steckt, werde ich im dritten Teil dieser Artikelserie aufzeigen.

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