PeTA treibt Fotograf in die Pleite

PeTA hat den wohl berühmtesten Fotografen David Slater in die Pleite getrieben. Hier zeigt sich wieder, dass es PeTA nur um den größtmöglichen Schaden geht.

15.07.2017 PeTA treibt Fotograf in die Pleite

PeTA ist tatsächlich in Berufung gegangen und fordert erneut die Urheberrechte für ein Affenfoto für sich ein. Der Affe der später Narutogenannt wurde, mopste sich in einem unbeobachteten Moment die Kamera und schoss selbst einzigartige Selfies.

Der Fotograf David Slater dem die Kamera gehörte, veröffentlichte in einem Bildband unter anderem auch die Selfiefotos des Affen aus Indonesien. Insbesondere das Selfiefoto wurde mehrfach kopiert und veröffentlicht. Dagegen ging der Fotograf in einem Urheberrechtsstreit vor. Das Verfahren verlor er. Die Richter waren damals der Meinung, dass ihm zwar die Kamera gehörte, jedoch der Affe die Fotos schoss. Deswegen habe er an dem Urheberrecht für dieses Selfies keinen Anspruch.

PeTA klagte auf Urheberrechtsanspruch

Screenshot PeTA Facebook Seite 24.09.2015

Screenshot PeTA Facebook Seite 24.09.2015

Liest man sich die Klageschrift von PeTA aus dem Jahr 2015 durch, fordert PeTA in erster Linie das Urheberrecht für sich ein. Zwar gibt man an, dass PeTA als Verwalter eingesetzt werde, jedoch kann man hier sich schon an den Kopf fassen.

PeTA ist in Indonesien überhaupt nicht tätig! Es gibt kein einziges Tierschutzprojekt, wo PeTA sich um Affen selbst kümmert. Warum wollen siedann als Verwalter der Urheberrechte für Naruto auftreten? Hier geht es wieder einmal nur um die Kohle, die PeTA sich in die eigene Tasche stecken möchte.

Solche Gerichtsverfahren sind nur in den USA möglich

David Slater ist britischer Staatsbürger. Wenn man von PeTA´s Rechtsmeinung ausgeht, die Tieren dieselben Rechte wie Menschen einräumt, wäre Naruto indonesischer Staatsbürger. Gleichzeitig ist es fragwürdig, ob Naruto überhaupt seine Rechte vor einem Gericht anmelden möchte. Hier suggeriert PeTA wieder einmal auf stupider Weise.

In den USA ist es möglich, wegen jedem Scheiß ein Klageverfahren einzureichen. Man muss eben nur das nötige Kleingeld besitzen. Im ersten Verfahren wurde die Klage mit der Begründung abgewiesen, das laut US-Patentamt, für Werke die von der Natur geschaffen wurden, kein Urheberrecht gelten gemacht werden kann.

Gegen diese Klageabweisung legte PeTA Berufung ein.

Fotograf David Slater von PeTA in die Pleite getrieben

In den letzten Tagen fand die erste Verhandlung vor dem US-Berufungsgericht in San Francisco statt. Der Fotograf sagte in einer Pressemitteilung, dass er aufgrund der Urheberrechtsklagen Pleite sei und deswegen nicht in die USA reisen könnte. Hier zeigt sich wieder einmal, wie regellos PeTA gegen Menschen vorgeht. PeTA stellt sich als einzige Organisation dar, die mit Tieren Geld verdienen darf.

Was ist, wenn das Gericht dem Affen tatsächlich das Urheberrecht zugesteht

Dann dürfte wohl PeTA in Zukunft, für jedes fotografierte Tier einen Urheber einfordern. Selbst eigene Fotos von Haustiere seien dann nicht mehr vor PeTA sicher.



One comment on “PeTA treibt Fotograf in die Pleite
  1. sorry, Peta in allen Ehren, aber hier schlagen sie echt dem Faß den Boden aus. Wenn ich alle Fotos meiner Tiere als Selfie deklarien müsste könnt ich sie gar nicht mehr ernähren.
    Was ist mit den Fotos der Radarkameras auf denen Tiere (Pferde, Hunde, Vögel) den Selbstmodus auslösen? Will Peta auch die Polizei verklagen.
    Viel Erfolg. Bei mir kann sie sich auch gerne melden. Ich hab auch ne Videokamera mit Selbstauslöser daheim. Ich freu mich schon auf Nachricht!

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