Wie viel verdient man bei PeTA? Diese Frage stellt sich wohl so mancher!

Wie viel verdient man bei PeTA? PeTA Deutschland e.V. gibt auf seiner Webseite an, dass 88 % der Spenden in Projekte des Tierschutzes gesteckt werden. Allein die Angabe der Lohnkosten von PeTA, läst diese Behauptung, wie eine Seifenblase platzen.

Fragwürdige Transparenz durch PeTA

Nachdem Gerati und andere Pressemedien, PeTA vorgeworfen hatten, keine Transparenz zu zeigen, unterwarf sich PeTA der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“.

Gerati telefonierte damals mit diesem Verein, der dieses Zertifikat herausgab.

Folgende Fragen wurden beantwortet:

  1. Gibt es eine Überprüfung der hinterlegten Angaben insbesondere der Wirtschaftlichkeit der Vereine?

Antwort: Nein

2. Welche Kontrollen werden dann durch dieses Zertifikat genutzt?

Antwort: Keine

3. Ist dieses Zertifikat überhaupt für gemeinnützige Vereine gedacht, die Spendeneinnahmen in Millionenhöhe erzielen?

Antwort: Nein, das Zertifikat ist für kleine Vereine bis 10.000 € Spendeneinnahme gedacht!

Fazit:

Für einen Verein wie PeTA Deutschland e.V. und SOKO Tierschutz e.V. ist dieses Zertifikat nicht ausreichend, da eine Überprüfung der Angaben überhaupt nicht erfolgt. Für PeTA wäre verpflichtend dem DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen) beizutreten. Dieses ist zwar kostenpflichtig, gibt dann aber auch eine Garantie für Spender, dass die Spendengelder tatsächlich wie vorgeschrieben eingesetzt werden!

Mit dem von PeTA genutzten Siegel sind Tür und Tor, für Betrug geöffnet, wie Gerati in dieser Artikelserie auch belegen wird.

PeTA selbst gibt auf ihrer Spendensammelseite an, dass 88 % der Spenden direkt in Projekte des Tierschutzes fließen.

Wie viel verdient man bei PeTA? 88 % bleiben hier nicht für den Tierschutz übrig!

Das PeTA in Deutschland überhaupt keinen aktiven Tierschutz betreibt, sei im Vorfeld erwähnt. Projekt – Kampanien von PeTA sind auf Denunzierung, von ganzen Berufsgruppen ausgelegt und in den meisten Fällen strafrelevant.

Aber schauen wir uns jetzt einmal die Zahlen genauer an und fragen wir uns, wie viel verdient man bei PeTA?

In dem Wirtschaftsbericht 2015, den PeTA veröffentlicht und somit auch dem Finanzamt vorliegen sollte, gibt PeTA Deutschland e.V. folgende Spendeneinnahmen an.

4.078.794,00 €

Gleichzeitig werden die Personalkosten mit 1.728.583,94 für das Jahr 2015 angegeben. Diese Zahlen sind alle im Wirtschaftsbericht 2014 den PeTA unter dem Link https://www.peta.de/mediadb/PETA_GUV_2015.pdf veröffentlicht hat einzusehen.

Diese Lohnkosten allein belaufen sich bereits auf 42,38 % der Spendeneinnahmen, also fast die Hälfte des Budgets.

Wie PeTA da auf die Zahl 88 % kommt, die in Kampagnenfließen sollen, ist für Gerati fraglich. Hier fehlen z.B. noch die Miete, Nebenkosten, Strom und Arbeitsmittel. Diese werden von Gerati in den nächsten Artikeln analysiert.

Schauen wir uns doch einmal an was ein PeTA Mitarbeiter im Durchschnitt verdient!

1.728.583,94 € dividiere ich einmal durch die 12 Monate. Da kommt man dann auf 144.048,66 € monatlich an Lohnkosten.

PeTA gibt auf der Seite Transparenzinformationen folgende Mitarbeiterzahl an.

Bei PETA Deutschland arbeiten derzeit 37 Festangestellte in Vollzeit und 8 in Teilzeit. Außerdem sind wir eine Einsatzstelle für einen Teilnehmer eines Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) und wir beschäftigen 2 Praktikanten. (Stand: Juli 2014)

Zitat: peta.de/transparenz

Nun kann man sich natürlich Fragen, warum PeTA die Zahlen nicht aktualisiert? In der Regel kann man wohl davon ausgehen, dass es eher weniger Mitarbeiter sind, als wie hier aufgezählt. Ansonsten würde man doch die Zahlen wenigstens im Durchschnitt angeben können für das Jahr 2015.

Aber PeTA ist ja so freundlich und gibt an, dass man die genauen Zahlen per E-Mail erfragen kann.

PETA Deutschland wächst stetig. Daher ändern sich auch die Zahlen unserer Mitarbeiter und freiwilligen Helfer oft. Wir informieren Sie gern über die aktuellen Zahlen. Bitte wenden Sie sich an info@peta.de

In unserem Stuttgarter Büro helfen regelmäßig ca. 10 Aktivisten bei unseren monatlichen Treffen. Darüber hinaus haben wir ein bundesweites Aktivistennetzwerk von mehreren Tausend Personen, die uns bei unseren Aktionen unterstützen.

Zitat: peta.de/transparenz

Also habe ich dieses auch sofort getan, um diesen Artikel natürlich mit den Originalzahlen später korrigieren zu können.

Hier meine Email an PeTA:

Meine Anfrage an PeTA wieviel verdient man bei PeTA

Ich habe die E-Mail natürlich Unteranderem auch an die E-Mail-Adresse von Dr. Edmund Haferbeck gesendet, da ich bereits festgestellt habe, dass PeTA auf illegaler weise meine E-Mail-Adresse für info@peta.de gesperrt hatte, obwohl PeTA diese E-Mail-Adresse als Rechtsgültige und erreichbare E-Mail-Adresse im Impressum angibt. Hier sollte sich doch einmal der Rechtsberater von PeTA und NICHT – JURIST Dr. Edmund Haferbeck, mit dem TMG auseinandersetzen.

Aber nun einmal zu der angestellten Kalkulation der Durchschnittsgehälter bei PeTA Deutschland e.V.

Ich gehe erst einmal von den 37 Vollzeitbeschäftigten und den 8 Teilzeitbeschäftigten.

Aus den 8 Teilzeitbeschäftigten mach ich einmal einfacher 4 Vollzeitstellen, sodass wir auf 37+4 = 41 Vollzeit Kräfte kommen.

Die monatlichen Lohnkosten von 144.048,66 € dividiere ich jetzt einmal durch die 41-Vollzeit-Stellen und so kommt man auf 3.513,38 € pro Angestellten.

Da mir die genauen Mitarbeiterzahlen aus dem Jahr 2015 nicht vorliegen, kann man hier wohl von einer Schätzung ausgehen.

Fakt ist, dass die Lohnzahlungen der PeTA Mitarbeiter wohl sehr weit über dem Durchschnittslohn in Deutschland liegen.

Für eine Tierrechtsorganisation wie PeTA Deutschland, die sich angeblich dem Tierschutz verschrieben hat, ist es fragwürdig, warum man seinen Angestellten, die mit 41 Vollzeitstellen auch überdurchschnittlich hoch liegt, diesen Lohn spendiert, was aus Spendengeldern stammt, die eigentlich für den Tierschutz gedacht sind.

Aber warten wir einmal ab, ob und in welcher Form PeTA Deutschland auf meine E-Mail reagiert, mit der Frage „Wie viel verdient man bei PeTA?„.

Dazu gleich noch eine Umfrage:

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Categories: Allgemein Straftaten

8 Comments

Wie viel verdient man bei PeTA?

    1. Allein der Name zeigt schon wie dumm du bist!

      Gegenüber dem Finanzamt werden natürlich immer die Bruttokosten angegeben. PeTA selbst gibt an dass 88% der Spenden in „Tirschutz“-Projekten landen. Nur dumm wenn bereits über 46% der Spenden in Lohnkosten fließen. Lohnnebenkosten gehören zum Gehalt wie die Nebenkosten zur Mietzahlung, oder zahlst du da auch nur die Kaltmiete an deinen Vermieter???? Nachdenken und dann Posten!

  1. Wo ist denn bitte das Problem? Das ist doch wieder nur Hetzkampagne. Ich bin kein besonderer PETA-Fan oder Sonstiges, aber hier wird doch ganz klar mit Halbwissen herumgeworfen.

    Für Angestellte, besonders in Hilfsorganisationen, gibt es zusätzliche staatliche Fördergelder! Und dass ein Mitarbeiter über 3.500 Euro verdienten soll, ist auch völliger Blödsinn. Lohnkosten setzen sich nicht nur aus dem Bruttogehalt zusammen! Es gibt Lohnnebenkosten, die der Arbeitgeber bezahlen muss, hinzu kommen Sachen wie Urlaub, Krankheit etc! Außerdem kommen noch Buchhaltungskosen dazu.

    1. Gegenüber dem Finanzamt werden natürlich immer die Bruttokosten angegeben. PeTA selbst gibt an dass 88% der Spenden in „Tirschutz“-Projekten landen. Nur dumm wenn bereits über 46% der Spenden in Lohnkosten fließen. Lohnnebenkosten gehören zum Gehalt wie die Nebenkosten zur Mietzahlung, oder zahlst du da auch nur die Kaltmiete an deinen Vermieter???? Nachdenken und dann Posten!

  2. Also ich finde ihren Artikel durchaus lesenswert, habe jedoch einen kritischen Blick darauf und ein paar Anmerkungen, die man in einer solchen Debatte nicht außer Acht lassen sollte.
    Fragen Sie sich doch bitte zuerst einmal, welche Leute dort arbeiten. Ich kann sicher sagen, dass es „normale Menschen sind die oft studiert haben, eine Familie haben und so weiter. Dass diese Menschen für ihren Idealismus mit einem guten Gehalt entlohnt erden, finde ich nicht verwerflich. Die Menschen müssen auch von etwas Leben am Ende des Monats und es sich die allerwenigsten, die um des Tierschutz Willens auf eine angenehme Vergütung verzichten wollen. Hier wird klar gesagt, dass das Geld als Spende doch nicht in die Tasche der Mitarbeiter fliessen soll, sondern in den Tierschutz. Völlig klar, aber Tierschutz wird immer bei den Mitgliedern solcher Vereinigungen beginnen und ich achte die Arbeit von Peta sehr und finde, dass Leute die sich dafür einsetzen auch eine angemessene Bezahlung verdient haben.

    Ansonsten grundsätzlich sehr lesenswerter Artikel und trotz allem gut geeignet um sich eine eigene wage Vorstellung von den Gehältern mache zu können.

    LG

    1. Gott sei dank gibt es ja in Deutschland die Berufswahlfreiheit, was solche Menschen jedoch gern einmal anderen verwehren wollen. Es mag natürlich auch sein, dass bei PeTA Menschen arbeiten die „NORMAL“ sind, jedoch gehen die im stupiden Arbeitsablauf von PeTA unter.

      Weiterhin verweise ich auf einen gewissen Hang der Ironie und des Sarkasmus zu einigen Schwerpunktthemen, gerade die PeTA aber auch andere Tierrechtsvereine.

      Lohnzahlungen sind in dieser Branche dann verwerflich wenn man nachweisen kann, das Gelder die für den Tierschutz gespendet werden dort auch nicht landen. Wo setzt PeTA diese Gelder in den aktiven Tierschutz ein?

      Zur Zeit sieht der Arbeitsablauf bei PeTA so aus:

      Medien sichten – Pressemitteilung zu Themen mit Tieren verfassen, und eine stupide Strafanzeige stellen ohne sich mit einem Fall persönlich zu beschäftigen. Wenn man gegen einen Bauern dem sein Stall abgebrant ist strafanzeige stellt ohne die Brandursache zu kennen und dann noch die Behauptung aufstellt der Hydrant sei zu weit entfernt, dann greife ich mir beim Dr. Edmund Haferbeck an den Kopf. Für die Löschwasserversorgung ist immer die Gemeinde zuständig. Diese erhält aber von PeTA keine Strafanzeige. Das Ermittlungsverfahren muss immer eingestellt werden die Kosten trägt der Steuerzahler. Für diese stupide Dummheit von PeTA.

      Was hat das mit Tierschutz zu tun?

  3. Generell ist eine kritische Sichtweise durchaus lobenswert, da wir alle oftmals nicht hinterfragen. Ich möchte aber auch zwei Dinge anmerken:
    1. Ich schließe mich der Meinung an, dass der von Ihnen errechnete Lohn völlig für eine studierte Person mit Berufserfahrung eine durchaus angemessene Vergütung ist. Es handelt sich um einen Tierschutzverein, ja, aber der würde nicht halb so gut funktionieren, wenn nur alle Leute ehrenamtlich arbeiten würden. Im übrigen werden mit Hilfe des Marketing und von den Mitarbeitern entwickelten Ideen die Grundsätze Petas und die Verbreitung ja vorangetrieben – das ist ja im Sinne aller Tierschützer, wenn so mehr Leute dazu bewegt werden, über die Situation der Tiere nachzudenken usw.
    2. Für einen Artikelschreiber sind Sie sehr zynisch und gehen absolut beleidigend auf die Kommentare von Usern ein. Das ist ein komplettes NO GO.
    Warum dieser generelle Hate? Kein Verständnis.

    1. Ich sehe es ein wenig anders…

      1) Es handelt sich um NOCH einen gemeninützigen Verein, der von Spenden lebt und keinen aktiven Tierschutz betreibt. Alle Ausgaben werden anstatt sie direkt für den Tierschutz wie es in den Spendenforderung heist zu verwenden, für die Vereinsführung verwendet. Dieses widerspricht der Gemeinnützigkeit, wozu es auch bereits mehrere Urteile gibt, die die Mittelverwendung vei gemeinnützigen Vereinen einschränken. PeTA selbst gibt ja an kein Tierschutzverein zu sein, sondern ein Tierrechtsverein. Tierrechte sind nicht bei der Gemeinnützigkeit

      Dieses vorgesehen, da ihnen hier die gesetzliche Grundlage fehlen.

      2) ich veröffentliche hier nur Kommentare die nicht gegen die Sittlichkeit verstoßen. Ich habe über 380 Kommentare noch die ich immer wieder einmal in einem Artikel zusammengefast beantworte. Mein Sarkasmus sei mir bei einigen Kommentaren gegönnt und spiegelt meine persönliche Meinung wieder. Ich fass es einmal so zusammen. „Wie man in den Wald hineinruft, so schalt es auch heraus!

      Das ist wie gesagt kein Hate, den ich wohl auf meiner eigenen Webseite gar nicht fabrizieren könnte. Dem Leser steht es frei jederzeit die Seite zu verlassen. Hate ist es dann wenn ich auf fremden Seiten mit beleidigenden Kommentaren aufwarte. Leider ist die Gesellschaft im Internet mittlerweile sehr verrodet. Einen Unterschied zwischen Sarkasmus und Beleidigung ist immer schwerer zu erkennen.

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