Schutz vor radikalen Tierrechtlern

Immer wieder wird mir die Frage gestellt, wie kann man sich vor radikalen Tierschützern, von PeTA und SOKO Tierschutz schützen, die sich durch eine Straftat (Einbruch, Hausfriedensbruch) zutritt zum persönlichen Eigentum verschaffen wollen.

Wie Medienaufnahmen der Verbrecher selbst zeigten, helfen schon kleinste technische Hilfsmittel diese abzuschrecken.

Es muss also kein teures Sicherheitsequipment sein, um Herrn Friedrich Mülln und die Konsorten von PeTA abzuschrecken.

Dennoch möchte ich auf einzelne Sicherheitssysteme eingehen

Auszug aus dem Beitrag “Die Story” / WDR

In dem Beitrag des WDR erklärt der Straftäter Friedrich Mülln, der hier vor laufender Kamera hier einen Einbruch plant, dass ihn Bewegungsmelder abschrecken.

Schutz mit Hilfe von Bewegungsmeldern

Bewegungsmelder in Verbindung mit einem Strahler können einen preiswerten Schutz gegen radikale Tierschützer sein.

Wobei dieser Schutz nur wirkt, wenn man glaubhaft machen kann, dass man auch bemerkt wird. Also wenn der Stall an ein Wohnhaus grenzt oder in der näheren Umgebung Nachtbarn wohnen die den Lichtschein bemerken könnten.

Bewegungsmelder gibt es mit integriertem Strahler und ohne

Man kann hinter dem Bewegungsmelder auch ein optisches Signal schalten, wobei man hier auf einen dezenten Ton achten sollte, nicht das man die eigenen Tiere zu Tode erschreckt wenn der Ton aktiviert wird.

Zu bedenken ist auch, dass es durch Tiere zu Fehlauslösungen kommen kann.

Bei den Bewegungsmeldern ist auf den Abdeckungsradius, der meistens zwischen 120 und 180° liegt und auf die Entfernung auf die diese reagieren zu achten. In der Regel liegt diese bei 5-10m. Um Fehlalarme zu verhindern kann man z.B. den Bewegungsmelder senkrecht nach unten schauen lassen, sodass dieser nur den Bereich vor einer Eingangstür abdeckt.

Die meisten Bewegungsmelder besitzen eine Dämmerungseinstellung die man frei wählen kann, damit diese nur im Dunkeln aktiviert werden.

Damit insbesondere bei Ton-Alarm dieser nicht ausgelöst wird, wenn man selbst den Bereich betritt, empfiehlt es sich einen versteckten Schalter anzubringen um den Alarm zu aktivieren, oder zu deaktivieren.

Dieses kann man zum Beispiel, auch mit einem Funk, oder Zeitschalter lösen.

Diese Abschreckung funktioniert aber nur, wenn in unmittelbarer Nähe jemand wohnt, der auch etwas von dem Einbruch und dem optischen oder akustischen Signal mitbekommen kann.

Videoüberwachung

Eine Videoüberwachung kann zwar abschrecken, jedoch sehe ich hier eher weniger Erfolg. Tierrechtler kleiden und vermummen sich wie Terroristen und sind deshalb nicht zu erkennen. Man müsste sie also auf frischer Tat stellen.

Versteckte Kameras können dennoch insbesondere bei manipuliertem Bildmaterial, mit denen die Tierrechtler gern arbeiten, weiterhelfen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Raumüberwachung mit einem Telefon, was diese Funktion unterstützt. So kann man bei einer voreingestellten Geräuschlautstärke eine andere Telefonnummer anrufen lassen und somit mithören was sich da abspielt.

Diese würde jedoch nur in akustisch neutralen Orten funktionieren. Dieses System in einem Stall einzubauen würde wohl einem, durch ständige Anrufe den Nerv rauben.

Eine weitere Möglichkeit wäre z.B. über eine Zeitschaltuhr zu unregelmäßigen Zeitpunkten eine Lampe in einem Büro einzuschalten und später wieder auszuschalten. Das würde eine Anwesenheit vorgaukeln und radikale Tierrechtler für das erste auch abschrecken. Aber wie gesagt das funktioniert vielleicht eins zwei Wochen, dann sollte man sich nach etwas anderen umschauen.

Man sieht, man braucht keine tausende von Euros investieren, um einen gewisse Abschreckung und Sicherheit gegen radikale Tierschützer zu erlangen.

Selbst Bewegungsmelder die Hundegebell erzeugen, gibt es mittlerweile.

Die sicherste Lösung ist und bleibt aber, die Türen und Tore ordnungsgemäß zu verschließen und zu sichern.



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