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Karpfenanglerin Claudia Darga zu Gast bei 3nach9

Karpfenanglerin Claudia Darga Zugast bei 3nach9

Karpfenanglerin Claudia Darga Zugast bei 3nach9


Gastartikel

Judith Rakers (43) Moderatorin und passionierte Reiterin und Giovanni di Lorenzo (60) Moderator und Hobbykoch luden am 27.09.2019 mal wieder interessante Gäste zum Talk zu 3nach9 ein.

Stundenlang aufs Wasser starren, womöglich noch im Regen. Und dann beißt keiner an! Diesem Vorurteil begegnet Anglerin Claudia Darga fast täglich. Dabei ist Angeln ihre absolute Leidenschaft. Ob der Volkssport wirklich so ruhig abläuft, was genau modernes Karpfenangeln bedeutet und wie sie mit Kritik umgeht, erzählt die gebürtige Hamburgerin bei „3nach9“.

Die Angelgemeinde darf sich freuen denn die passionierte n Karpfenanglerin Claudia Darga weilte mit unter den teils hochkarätigen Talkgästen. Sie hatte kürzlich in einem Video Angler dazu aufgerufen die Petition „Gemeinnützigkeit von PETA abschaffen“ zu unterstützen. Viele ihrer Zahlreichen Follower unterzeichneten daraufhin die Petition. Diese Retourkutsche für eine ungerechtfertigte Anzeige gegen Claudia Darga, wegen angeblichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wird P€TA wohl nicht geschmeckt haben.

Wer war Freitagabend noch alles unter den Talkgästen? Und wie PETA konform leben Sie?

Judith Rakers (43) passionierte Reiterin = Böse!

Giovanni di Lorenzo (60) Fleischesser = Böse!

Modedesigner Wolfgang Joop (74) Ex-Echtpelz-zur-Schau-Steller = Verachtenswert dekadent!

Quelle: https://www.prosieben.de/stars/star-datenbank/wolfgang-joop

Fußballer Mario Basler (51) Jäger = Spaß am Töten = Super, Super Böse!

Quelle: https://www.imago-images.de/search?auswahldb=sport&suchtext=Basler%20Jaeger

Moderation Sylvie Meis (41) Pelzträgerin = Dumme, Dekadente, Mörderin!

Quelle: https://youtu.be/tWD0SWlH9Tg

Sternekoch Tim Raue (45) Verarbeitet in seinem Restaurant Tiere = unglaublich Böse!

Mediziner Rainer Jund (54) Über ihn wahr nichts herauszufinden also gilt wohl die Unschuldsvermutung = für P€TA ein Super Typ!

Sänger Rea Garvey (46) Schaut zu wie Fische besoffen gemacht werden und anschließend „feige“ aufgespießt werden = unterlassene Hilfeleistung = Böse, Böse, Böse!

Wurde Wolfgang Joop vor der Sendung von P€TA Höffken gebrieft?

Nachdem Mario Basler mit einigen Anekdoten aus seiner verrückten Fußballerkarriere das Publikum erheiterte. War dann auch schon Claudia Darga an der Reihe. Sie wurde von Judith Rakers mit den Worten:

„Sie hat sich in einer absoluten Männerdomäne durchgesetzt und verdient ihr Geld nun mit dicken Fischen. Ob wir auch alle anbeißen, bei den Ködern bestimmt. Profianglerin Claudia Darga ist bei uns.“ vorgestellt. Wer glaubt das kritische aussagen und Fragen ausgespart wurden, wurde aber eines Besseren belehrt. So konfrontierte Wolfgang Joop unsere Karpfenanglerin mit einigen kritischen Fragen. Was fühlen sie so, wenn sie dieses Wesen im Arm haben? Haben Sie das Lieb? Aber das Biest ist auch Traumatisiert?! Setzen sie den wieder rein? Das ist ein sadistisches Spiel?!

Was selbstverständlich absurd ist, denn ein Fisch der von der gutaussehenden, emphatischen Claudia Darga gefangen wird beißt nach dem Release, kurze Zeit später gerne noch ein 2. mal an. Aber lassen wir den Spaß mal beiseite.

Claudia Konterte Joops Traumata Einwand mit Fachwissen über die Anatomie eines Karpfens. Zitat: „Aber z. B. beim Karpfen ist es so das Knacken mit ihren Mäulern richtige harte Muscheln, wenn ich das jetzt z. B. mit den Fingern machen würde würden wir uns wahrscheinlich verletzen. Die Karpfen aber knacken richtig die Muscheln auf die Karpfen sind nicht so empfindlich wie man denkt….Was z.B keine Seltenheit ist, wenn man den Fisch ins Wasser entlässt. Hatte ich es persönlich das nach 10 Stunden der gleiche Fisch am gleichen Ort zur gleichen Zeit am gleichen Ort nochmal gebissen hat! Also wäre der so doll Traumatisiert warum macht der das gleiche dann noch einmal, wenn er doch genau weiß, dass er nochmal dran ist. Warum sollte er das tun.“

Eigene Erfahrungen beim Raubfischangeln!

Mir persönlich ist vor Jahren beim Hecht Angeln ganz genau dasselbe passiert. Ich fing einen Untermäßigen Hecht mit einem Spinner und hatte nach dem Release, denselben Hecht ca. 10 Minuten später wieder an meiner Angel. Wenn der Hecht also solch furchtbare schmerzen verspürt hätte, wie Tierrechtler der ahnungslosen Bevölkerung glauben machen wollen. Warum sucht er nicht das weite? Sondern beißt 10 Minuten wieder auf denselben Köder? Solche Geschichten sind keine Seltenheit. Man stolpert in einschlägigen Angelforen immer wieder über Storys in denen Fische ein zweites Mal anbeißen. Tierrechtler könnten jetzt natürlich behaupten das sei alles nur Anglerlatein? Also mein Hecht Story ist wahr, ich war dabei!

Hintergründe von Joop`s P€TA Kontakt

Wolfgang Joop hat im August 2018 Kontakt zu PETA aufgenommen. Weil ihm die Kremserkutschpferde die in Potsdam Touristen von A nach B fahren leid taten.

Zitat: „Fahre ich mit dem Rad an der Rückseite Sanssoucis vorbei, sehe ich regelmäßig zwei erschöpfte, gequälte Pferde mit Scheuklappen, die an einen Sight-Seeing-Pferdewagen geschirrt sind, um – wenn es denn losgeht – ungefähr 20 Touristen durch die Stadt zu ziehen, hinter sich einen endlosen Stau bildend.“

Joop bekommt Schützenhilfe vom Degradierten P€TA Höffken

Der eines Tages plötzlich und unerwartet Diplomlos dreinblickende Peter Höffken der aus welchen Gründen auch immer, inzwischen durch Dr. Yvonne Würz (Ex-Vogelquälerin) ersetzt wurde, sprang dem Modeguru natürlich mit seinem überaus umfangreichen und fundierten Sachverstand zur Seite:

Zitat: „Allein in Deutschland gebe es laut Statistik jährlich zwischen 50 und 60 Unfälle mit Pferdekutschen.“

Peter Höffken können sie die Zahlen glaubhaft belegen oder haben sie da mal wieder übertrieben um zu Stigmatisieren und Stimmung zu machen?

Quelle: https://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/streit-um-kremserkutschpferde-in-potsdam

Was sagen echte Experten wie Matze Koch und Dr. Robert Alinghaus zum Schmerzempfinden von Fischen?

In einem Vortrag beim DAFV über das „Angeln in der Mitte der Gesellschaft“ sagte Matze Koch folgendes:

Nun zunächst einmal muss man das anthropomorphe Denken beenden. Das was uns die Tierrechts- und Tierschutzorganisationen Einhämmern. Wenn man jetzt Tieren Haken durch die Lippe zieht, da muss man den Leuten mal vermitteln, Fische haben eine völlig andere Anatomie. Du kannst mit deinen Lippen keine Muschelbank abknabbern. Dann guck dir mal anschließend deine Lippen an. Aber der Fisch kann das. Und darum ist ein Haken für einen Karpfen wie auf diesem Bild nur ein winziger Stich der nach wenigen Minuten vergessen ist. Denn an der Muschelbank kriegen die richtig verhornte Mäuler.“ @Frau Dr. Tanja Breining (Mäuler nicht Münder)

Begriffserklärung anthropomorph: Der Begriff Anthropomorphismus bezeichnet das Zusprechen menschlicher Eigenschaften auf Tiere, Götter, Naturgewalten und Ähnliches (Vermenschlichung). Die menschlichen Eigenschaften können sich dabei sowohl in der Gestalt als auch im Verhalten zeigen.

In der Doku „Machtpoker um Fisch Millionenhobby Angeln“ sagte Dr. Robert Alinghaus Deutschlands einziger Angel und Fischereiprofessor folgendes:

„Man kann im Prinzip zwei Lager unterscheiden. Es gibt also ein Lager das im Prinzip die These vertritt, das Fische schmerzen empfinden. Sie leiten das ab aus physiologischen und Verhaltensreaktionen. Vornehmlich aus Bienengift Studien wo in die Lippen von Regenbogenforellen Bienengift injiziert wurde. Wo man eine Verhaltens Seitige Änderung Nachweisen konnte z. B. eine reduzierte Futteraufnahme, wenn man sich diese Studien aber wirklich im Detail anschaut. Sind diese Effekte die dort Verhaltens Seitig nachgewiesen worden sind, so moderat und so gering und so schnell abklingend! Dass es sehr sehr unwahrscheinlich ist das es zumindest ein Menschenähnlicher Schmerz ist.

Robert Alinghaus selbst hält es für nahezu ausgeschlossen das Fische Schmerzen empfinden. Das konnte er jüngst auch in Studien mit Angelhaken sogenannten Wobblern nachweisen.

Wir haben kürzlich eine Studie durchgeführt, wo wir ziemlich harsch mit Fischen umgegangen sind. In Kanada wo wir Hechte mit Kunstködern versehen haben. Also wir haben im Prinzip Wobbler in Hecht Mäuler gepikst. Und geschaut was passiert gegenüber Kontrollen physiologisch. Kortisol Anstieg Verhaltens Seitig und dann auch das Verhalten im Freiland untersucht. Und zu unserem großen erstaunen haben wir überhaupt keine Effekte nachweisen können. Die gehakten Fische verhielten sich, wie die ungehakten es gab keine Stressantwort. Es gab überhaupt keine Effekte. Ich würde nach gegenwärtigen Kenntnisstand sagen es ist unwahrscheinlich, dass es etwas Menschenähnliches ist. Wir sind keine Fische wir können natürlich nur Schmerz auch definieren auf Basis des Gefühls, was beim Menschen entsteht. Und da zeigen die Fische einfach vollkommen unsensitive Reaktionen was überhaupt nicht mit einem Menschenähnlichen zustand in Einklang gebracht werden kann.“

Radikale Forderungen von Tierrechtlern

Dr. Edmund Haferbeck, Zitat aus Doku „Machtpoker um Fisch Millionenhobby Angeln“

PETA will natürlich die Abschaffung der Angelei. Und das geht peu à peu, indem man eben zunächst erst mal die Stigmatisierung der Angelei voranbringt.“

PETA setzt den Fischfang gleich mit häuslicher Gewalt oder brutalen Raubüberfällen.Tierrechtler behaupten immer wieder böswillig wissentlich oder eben aus purer Unwissenheit, das Fische, die wieder frei gelassen werden Tagelang nicht fressen und 40 Prozent der Fische sterben. Warum? Weil sie aus ihrer Sicht Traumatisiert sind und furchtbare Schmerzen erleiden mussten. Ich habe noch keine einzige ernstzunehmende wissenschaftliche Studie gelesen die eine solche Thesen untermauert.

Aus meiner Sicht saugen sich da Herr Dr. Edmund Haferbeck und Frau Dr. Tanja Breining etwas aus den Fingern um Stimmung gegen Angler zu machen. Stigmatisierung ist deren Zauberformel! Dr. Edmund Haferbeck und Frau Dr. Tanja Breining bedienen sich ungeniert der Waffe der öffentlichen Ächtung! Erst war es die Pelztierindustrie (was sogar nachvollziehbar war und ist) doch inzwischen ist ein neuer „Baum“ ausgemacht, welcher angepisst werden soll, die böse Angelei!

Nur pisst PETA dieses Mal definitiv in die falsche Richtung. Herr Dr. Edmund Haferbeck und Frau Dr. Tanja Breining sollten lieber gegen den Wind Pissen dann treffen sie immer den Richtigen!

Wolfgang Joop erliegt plötzlich Altersweisheit!

Der ehemalige Pelz-zur-Schau-Steller Wolfgang Joop wendet sich von allem Dekadenten ab und besinnt sich im hohen Alter von 74 Jahren auf Tierwohlwerte. Er unterstützt inzwischen ein Potsdamer Tierheim-Projekt:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=AJ1NcpfbT64

Fazit:

Wer also in Zukunft ein paar Euro übrig hat oder gar vorhat seinen Nachlass dem Tierwohl zukommen zu lassen. Kann sein Geld statt an P€TA direkt ins Tierwohl investieren. Und dem „Spätbesinner“ Wolfgang Joop damit indirekt eine Freude machen. Bloß nicht an P€TA Spenden das Geld landet überall nur nicht bei den Tieren!

Spendenkonto:

TSV Potsdam und Umgebung e.V.
IBAN: DE22160500003501003020
BIC: WELADED1PMB
Mittelbrandenburgische Sparkasse

Hier ist die Sendung derzeit noch abrufbar:

https://m.radiobremen.de/fernsehen/3_nach_9/index.html

Thema Angeln beginnt ab der Zeitmarke 00:19:42

1 Comment

  1. „Tagelang nicht fressen und 40 Prozent der Fische sterben.“

    Komisch, wenn ich an ausgewiesenen DAV-Gewässern spazieren geh, seh ich vielleicht mal ein toten Fisch. Um auf die 40% zu kommen müssen ja weniger als 2 Fische im Gewässer sein. Lohnt sich da noch angeln? Und wie will man wissen, dass die Fische tagelang nichts mehr fressen? Werden die mit Echoloten oder ähnlichem gestalkt und wie kommt es, dass man innerhalb weniger Stunden manchmal den gleichen Fisch am Haken hat, wenn die erstmal tagelange Diät machen?

    Ich bekomme echt den Eindruck, dass Tierrechtler ehemalige Sonderschüler mit Geltungsbewusstsein sind. Haben von nichts wirklich eine, aber geben zu dem „Nichts“ noch ein Statement.

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