Kritik an Peta & Co

Peta & Co kein Kommentar zum Tierrechtsueberfall in den Niederlanden


Totenstille herrscht auf den wichtigsten Tierrechtsseiten von Peta & Co, über den Überfall von 125 Tierrechtsaktivisten auf einen niederländischen Schweinehof.

Eindrucksvoller Art und Weise überfielen niederländische Tierrechtsaktivisten einen Schweinehof in Boxtel. Sie brachen mit Gewalt in den Stall ein ohne Rücksicht auf Verletzungen für Mensch und Tier.

Die deutsche Justiz urteilte in den letzten Verfahren mit Hausfriedensbruch immer zugunsten der Tierrechtler, da dieses ja keine Gewalt beim „Einsteigen“ wie Tierrechtler diese Straftat auch immer bezeichnen, begehen. Aber auch in Deutschland kam es bereits zu Verletzungen eines Landwirtes und Hunderten getöteten Puten, beim Versuch in einen Stall einzubrechen.

In den Niederlande filmten sich die Tierrechtsstraftäter beim Einbruch sogar selbst!

Mit brutaler Gewalt gingen die Tierrechtler gegen den Stall vor. Sie brachen die Stalltür auf und bedrohten den Landwirt, der sich hinter der Tür zu schützen versuchte.

Nach dem Aufbrechen der Stalltüren stürmten die Chaoten in den Stall und besetzten diesen für zehn Stunden.

Polizei zu zurückhaltend!?!

Landwirte und Unterstützer kritisierten das lasche Vorgehen der Polizei, die mit mehreren Hundertschaften angereist war. Man versuchte, die Besetzer zum Aufgeben zu bewegen. Dazu brauchte die Polizei über zehn Stunden. In dieser Zeit konnten die Tiere nicht versorgt werden.

Vonseiten der Unterstützer des Landwirtes wurden dann auf einmal mehrere Fahrzeuge umgekippt. Man vermutete, dass diese Fahrzeuge den Tierrechtlern gehören.

Mehrere Fahrzeuge wurden umgestossen. Screenshot: va.news-republic.com

Auch wenn man diese Taten nicht für Gut heißen sollte, kann man dieses Vorgehen verstehen. Opfer des Tierrechtsterror von Peta & Co fühlen sich von der Politik und Polizei allein gelassen. Letztendlich griff man in diesem Fall zur Selbstjustiz.

Auch in Deutschland kam es bereits zu einem Vorfall mit Peta und dem Zirkus Belly. Peta Aktivisten zogen ihren Pavillon, nach dem die Polizei den Ort verlassen hat vom zugewiesenen Platz direkt vor die Kasse des Zirkus. Dort machte ein Radlader der illegalen Tierrechtsaktion ein Ende.

Viele Leser von Gerati werden ja bereits wissen, dass ich in Indonesien lebe. Hier kann man Live erleben, was Selbstjustiz anrichten kann, insbesondere, wenn dieser von einem Mopp gesteuert wird. Wenn die Justiz in Deutschland und Europa, weiter so Straftaten von Tierrechtlern, mit Samthandschuhen anfasst, wird es auch dort zu stärkeren Gewaltaktionen kommen, wobei man von schwerverletzen und Toten ausgehen kann.

Peta und andere Tierrechtsorganisationen erwähnen diesen Vorfall überhaupt nicht!

Der niederländische Anschlag von Tierrechtlern wird in keiner Form von den großen Tierrechtsorgas erwähnt. Prescht Peta sonst mit einer Pressemitteilung bei solchen Vorfällen hervor, gibt es hierzu weder ein Tweet, noch eine Facebookbemerkung auf dessen Seiten.

Der Betrieb galt als Vorzeigebetrieb, wobei die Straftäter selbst auf ihre Webseite ein Foto von einem verletzten Schwein präsentierten mit der Bemerkung, das dieses aus dem Jahr 1996 stamme. Vor 20 Jahren galten ganz andere Haftungsnormen als heute.

Gleichzeitig gefährdeten die Straftäter die Gesundheit der Sauen und deren Ferkel. Von Amtswegen wird gerade geprüft, ob alle Schweine im betroffenen Stall getötet werden müssen.

In Europa kursiert derzeit der afrikanisches Schweinepesterreger. Dieser kann von den Straftätern durch ihr Eindringen eingeschleppt worden sein. Wenn diese Tiere getötet werden müssen, wäre dieses wohl der Gau für die Tierrechtsbewegung.


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