Das es Tierrechtler mit der Meinungs- und Pressefreiheit nicht so haben beweisen sie immer wieder auf neue! Kritische Berichterstattung und Hinterfragungen sind beim Deutschen Tierschutzbüro unerwünscht!

Großkotzig berief Jan Pfeifer eine Pressekonferenz und lud dazu Unteranderem auch den dlv (Deutscher Landwirtschaftsverlag) ein! Als sich daraufhin ein Redakteur der zugehörigen „Land & Forst“ Redaktion, sich per E-Mail für diese Pressekonferenz anmeldete, wurde dieser von Jan Pfeifer telefonisch wieder ausgeladen! Gleichzeitig teilte Herr Pfeifer dem Journalisten mit, dass man ihn, sollte er dennoch erscheinen, am Teilnehmen hindern werde. Da hat man wohl ein paar Schlägertrupps organisiert, oder wie soll man diese Aussage von Herrn Pfeifer verstehen?

Kritische Hinterfragungen der Medien sind beim Deutschen Tierschutzbüro unerwünscht. Es könnten wohl Fragen aufgeworfen werden, auf die Herr Pfeifer keine Antwort parat hat.

Von seitens des dlv wurde ein offener Brief an Herrn Pfeifer gesendet!

Ob dieser darauf reagiert steht in den Sternen. Scheint er doch tatsächlich regelrechte Angst vor Journalisten zu haben, die nicht von vornherein überzeugte Tierrechtler und Veganer sind.

Hier der offene Brief, der auch online unter www.agrarheute.com/media/2018-11/offener_brief_deutsches_tierschutzbuero_e.v.pdf abzurufen ist!

12. November 2018

Sehr geehrter Herr Peifer,

Sie sind Vorsitzender des Vereins Deutsches Tierschutzbüro e.V. und hatten bundesweit zu
einer Pressekonferenz nach Oldenburg am 5. November 2018 eingeladen. Dort wollten Sie
über Geschehnisse in einem Schlachthof berichten und entsprechende Dokumente vorlegen.
Die Einladung erging auch an die Redaktion aus dem Hause des dlv Deutscher
Landwirtschaftsverlag.

Ein Mitglied der Redaktion der LAND & Forst meldete sich per E-Mail zu dieser
Pressekonferenz an, um für die dlv-Agrarmedien zu berichten. Kurz nach dem Eingang der
Anmeldung luden Sie selbst den Redakteur telefonisch wieder aus. Die Redaktion der LAND &
Forst sei nicht erwünscht, teilten Sie ihm mit. Sie würde – falls sie dennoch erschiene – am
Zugang gehindert werden.

Meinungsfreiheit ist ein sehr hohes, zentrales Gut der Demokratie und durch unsere Verfassung
besonders geschützt. Sie können sich mit Ihrem Verein, der darüber hinaus auch die
besonderen Privilegien der Gemeinnützigkeit genießt, darauf verlassen, dass Sie Ihre Meinung
in unserem Land frei äußern können.
Zu dieser geschützten Meinungsfreiheit gehört untrennbar die freie Presse, der Zugang zu
öffentlich verfügbaren Informationen zu gewähren ist. Auch das ist fester Bestandteil der
Verfassung, unserer Demokratie.

Wenn der Deutsche Tierschutzbüro e.V. einzelne Journalisten oder Medien zu einer als
„Pressekonferenz“ bezeichneten öffentlichen Veranstaltung nicht zulässt, weil befürchtet wird,
dass möglicherweise zu kritisch oder nicht in Ihrem Sinne berichtet wird, müssen Sie sich
fragen lassen: Wie halten Sie es mit unserer Verfassung, mit unserer Demokratie?
Der dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag ist eines der größten Fachmedienhäuser in Europa
und führend in den Bereichen Agrar, Forst und Jagd. Bei uns arbeiten mehr als 200
Journalisten, die hervorragend ausgebildet sind. Wir erreichen mehr als 6,5 Mio. Menschen.
Unsere Leser erwarten zu Recht eine ausgewogene, unabhängige, aber auch kritische
Berichterstattung. Häufig bewirtschaften unsere Leser mit ihren Familien seit Generationen
ihren Hof, ihren Betrieb. Sie sorgen dafür, dass in Deutschland das Essen auf den Tisch kommt
– auch bei Ihnen. Gerade unsere Leser haben einen Anspruch darauf, dass ihnen
Informationen über mögliche Gesetzesverstöße in der Lebensmittelkette nicht vorenthalten
werden.

Ich fordere Sie auf, Ihre Haltung zur Presse- und Meinungsfreiheit zu überdenken. Dazu gehört
auch, kritische Medien, die wie wir Fakten von Stimmungsmache zu unterscheiden wissen, zu
Ihren Veranstaltungen zuzulassen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Schmidt-Hamkens
Sprecher der Geschäftsführung

Nun was soll man davon halten, wenn solche Tierrechtler nicht einmal den Mut besitzen, vor Journalisten in einen Dialog zu treten. Meinungs- und Pressefreiheit auf Tierrrechtsart.

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