Tierrechtler präsentieren Emnid Umfrage ohne Belege


Laut Aussage, die in einer Pressemitteilung von Tierrechtlern veröffentlicht wurde, befürworten laut einer Emnid Umfrage 80 % der deutschen Bevölkerung Stalleinbrüche und andere Straftaten durch Tierrechtler!

12.06.2018 Tierrechtler präsentieren Emnid Umfrage ohne Belege von Silvio Harnos

Behaupten kann man ja viel, so jedenfalls die Meinung von GERATI. Und so nahm er sich das Angebot der Tierrechtler zu herzen und bat um weitere Informationen zu dieser Emnid Umfrage.

So konnte man in der Pressemitteilung Folgendes lesen:

Die detaillierten Umfrageergebnisse erhalten Sie gerne auf Anfrage.

Pressekontakt:

Fabian Steinecke, Deutsches Tierschutzbüro,
fabian.steinecke@tierschutzbuero.de; Tel.: 030-2700496-11

Dr. Edmund Haferbeck, PETA, edmundh@peta.de; Tel.: 0711-860591-828

Dr. Sandra Franz, Animal Rights Watch (ARIWA), presse@ariwa.org;
Tel.: 01577-6633353

Dr. Katharina Weiss, Animal Equality, KatharinaW@animalequality.de;
Tel.: 030-92142075

Patrick Sabatkiewicz, tierretter.de, patrick@tierretter.de ; Tel.:
0251-59083284

Friedrich Mülln, SOKO Tierschutz, info@soko-tierschutz.org

presseportal.de

Also setzte sich GERATI  hin und schrieb an alle angegebenen Tierrechtsorganisationen eine Presseanfrage, wobei er zuzüglich der Bitte um Zusendung der Emnid Umfrage noch drei weitere Fragen stellte.

E-Mail im Wortlaut gesendet am 12. Juni 2018 um 16:19 Uhr WIZ:

Empfänger:  fabian.steinecke@tierschutzbuero.deedmundh@peta.depresse@ariwa.orgKatharinaW@animalequality.depatrick@tierretter.de ;  info@soko-tierschutz.org

Betreff: Presseanfrage: Auskunft detaillierten Umfrageergebnisse der Befürwortung Undercover-Aufnahmen

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Interesse habe ich auf www.presseportal.de den von Ihnen verfassten Artikel zum Thema Emnid-Umfrage zeigt große Mehrheit für Befürwortung von Untercover-Recherchen.

Leider unterließen sie wie üblich in Ihren Pressemitteilungen die Verlinkung der nachvollziehbaren Belege zu diesem Thema. Abzurufen unter https://www.presseportal.de/pm/115581/3968243

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir die Umfrageergebnisse kurzfristig zur Verfügung stellen könnten!

Ich hatte bereits in der Vergangenheit mehrfach Umfragen von PeTA Deutschland e.V. geprüft und festgestellt, dass erstens die Fragestellung einseitig gestellt wurde und zweitens gerade einmal unter 1.000 Personen befragt wurden. Da es sich bei dieser Umfrage um einen Zusammenschluss handelt, kann man wohl davon ausgehen, dass Sie mehr als 1.000 Personen befragen ließen.

Ich würde mich freuen, wenn sie mir für meine Recherche das Umfrageergebnis der Emnid-Umfrage zusenden und folgende Fragen dazu kurz beantworten würden.

  1. Warum wird bei Feststellung eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, nicht unverzüglich die Behörden informiert. (Beispiel PeTA über 6 Monate Fall Zoo Hannover Elefantenhaltung / Soko Tierschutz 6 Tage und dann ein anonymer Anruf der als Fakeanruf zu werten war). Vielleicht könnten da beide betroffene Vereine, sich dazu einmal äußern.
  2. Wie viele Stalleinbrüche werden ohne Feststellungen von Verstößen durchgeführt und warum berichtet man von Tierrechtsseite nicht davon, dass es auch gute bis sehr gute Tierhaltung gibt?
  3. Warum werden in sozialen Netzwerken bei Tierrechtsorganisationen kritische Fragen als Trolle abgetan und der Fragesteller gelöscht bzw. gesperrt?

Über die kurzfristige Beantwortung meiner Fragen würde ich mich natürlich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Silvio Harnos

Turbo-Eddi in Aktion!

Turbo-Eddi in Aktion!

Turbo-Eddi in Aktion!

Ihr werdet es nicht Glauben, aber Dr. Edmund Haferbeck hat innerhalb von einer Minute auf diese E-Mail geantwortet! Dass man hier in dieser kurzen Zeit keine ausführliche Antwort erwarten konnte, ist verständlich. Aber das Dr. Edmund Haferbeck alle anderen bevormundet und diese im Gänsemarsch dem Turbo-Eddi folgen, finde ich persönlich schon amüsant.

Aber vielleicht findet doch der eine oder andere Verein seine persönlichen Eier und widersetzt sich der Aufforderung von Turbo-Eddi.

Denn dieser schrieb nur kurz und bündig an alle:

Bitte nicht antworten!

E-Mail-Antwort Dr. Edmund Haferbeck

Da stellt sich GERATI natürlich sofort die Frage, haben diese Tierrechtsorganisationen etwas zu verbergen?

Nun die Fragen habe es natürlich in sich und Betreffen insbesondere PeTA Deutschland und Soko Tierschutz. Diese Fragen würden mit Sicherheit auch 99 % der deutschen Bevölkerung interessieren. Dass man aber dann auch gleich mir das Emnid-Umfrage-Ergebnis vorenthalten will, was eigentlich als Link in so einer Pressemitteilung mit hineingehört, zeigt das GERATI wieder einmal auf den richtigen Weg ist.

GERATI Analysierte bereits mehrere von PeTA Deutschland beauftragte Emnid Umfragen und kam zu einem desaströsen Urteil!

Die Frage macht den Unterschied!


Eine Emnid Umfrage kostet Geld. Des wegen hat PeTA in Ihren Umfragen bisher immer nur 1.000 Leute durch Emnid befragen lassen. Eine fragwürdige aussagekräftige Umfrage. Tierrechtler nutzen hier einfach den Markenname Emnid aus.

Bei denen von PeTA, bisher in Auftrag gegebenen Emnid Umfragen, waren die Fragen so gestellt, dass man als Gefragter überhaupt nicht anders Antworten konnte, als wie PeTA die Antwort erwartete.

Ein Beispiel gefällig?

Auf die Frage „Würdest Du im Sommer bei 30 °Celsius mit einem Rollkragenpullover an den Strand gehen?„, dürfte die Antwort mehr als 99 % mit „Nein“ lauten.

Das Emnid sich für solche Zwecke überhaupt einspannen lässt, wo ersichtlich ist, dass es hierbei nicht um eine unvoreingenommene Umfrage geht, ist traurig und wohl eher den finanziellen Blick geschuldet.

Dass diese Tierrechtler das Umfrageergebnis nicht veröffentlichen, spricht für die These von GERATI!

Im Sinne des Lesers dieser Pressemitteilung wird dieser natürlich dadurch betrogen, da die behauptete Aussage durch die Emnid Umfrage überhaupt nicht widergespiegelt wird. Aber was will man von solchen Vereinen auch anderes erwarten, die ihren Lebensunterhalt nur auf Grundlage von Straftaten erwirtschaften.

Aber vielleicht bringt dieser Artikel doch den einen oder anderen beteiligten Verein dazu, die Umfrage zu veröffentlichen und auf die drei gestellten Fragen Stellung zu beziehen. Wenn nicht, kann ich damit leben, denn ich habe dann wieder einmal bewiesen, was Tierrechtler für Lügner sind.



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