Gemeinnützige Tierrechtsvereine – Organisiertes Verbrechen

Viele Menschen in Deutschland und weltweit werden systematisch getäuscht: Tierrechtler suggerieren, dass sie seriöse Tierschützer und Fachleute wären, die alleine die Wahrheit über Tiere gepachtet hätten. Sie geben zwar meist durch den Zusammenschluss zu gemeinnützigen Interessenverbänden vor, dass sie sich für Tiere einsetzen wollen würden – betrachtet man aber und hinterfragt deren Tätigkeiten und Verhalten, dann scheinen diese eher andere Interessen zu haben.

01.02.2018 Gemeinnützige Tierrechtsvereine – Organisiertes Verbrechen / Gastartikel von Jürgen Friedrich

Laut Spendenratgebern sagt es übrigens nichts über die Seriosität eines Vereins aus, wenn dieser von Finanzämtern als „gemeinnützig“ anerkannt ist.

 

Tatsächlich verbreiten Tierrechtler hauptsächlich hochgradig emotionalisierte Unwahrheiten – was auch von echten Tierschützern, Medien und Politikern unkritisch übernommen wird, da man sich dadurch mehr Aufmerksamkeit, Spendengelder bzw. Wählerstimmen verspricht. Außerdem kümmern sich diese (fast) gar nicht direkt um das tatsächliche Wohlergehen von Tieren und geben Spendengelder hauptsächlich für Personalkosten, Verwaltung und Eigenwerbung bzw. Hasspropaganda aus. Letzteres wird in der Regel als „Aufklärung“ und „Tierschutzarbeit“ bezeichnet.

 

Das primäre Ziel von Tierrechtlern ist unterm Strich keineswegs, dass Tieren, denen es tatsächlich schlecht geht, geholfen würde, sondern – ähnlich wie bei Sekten – das fundamentalistische Verbreiten der eigenen Ideologie. Und dazu wird alles ausgenutzt, was sich dazu eignen könnte. Nicht selten sind Tierrechtler Veganer und werben daher kräftig für den Veganismus – auch zum eigenen kommerziellen Vorteil.


Tierrechtler zeigen keinerlei Interesse an konstruktiven Diskussionen – Für diese ist auch „Meinungsfreiheit“ eine Einbahnstraße: Jeder müsse ihre Meinung als „die Wahrheit“ akzeptieren und sie wollen keine anderslautenden Meinungen tolerieren – sie gehen sogar sehr aggressiv gegen alles vor, was ihrem persönlichen Glauben widerspricht.
Besonders durch folgende Verhaltensweise wird dies unterstrichen: Jeder, der sich öffentlich nicht im Sinne der Thesen von Tierrechtlern äußert oder sogar nach handfesten Beweisen für deren Thesen fragt, wird von diesen nicht selten öffentlich u.a. als empathielos, herzlos, korrupt, dumm, ungebildet, uninformiert und als Unterstützer oder Profiteur von „Tierquälerei“ verleumdet – teils wird sogar mit Gewalt und dem Tod auch gegen die Familie gedroht.

 

Das Wohlergehen von Tieren sowie Tierhaltungen und Tierbehandlungen im Allgemeinen wird immer wieder wiederholend schlecht geredet – und zwar unabhängig vom tatsächlichen Wohlergehen der jeweiligen Tiere oder der Qualität der jeweiligen Tierhaltung und Tierbehandlung. Auch wenn Gegenteiliges bewiesen wurde, halten Tierrechtler und ihnen nahestehende Medien und Politiker an den Tierrechtler-Thesen fest – Die Deutungshoheit ist für solche Betrügereien entscheidend, um möglichst keine Spender, Zuschauer, Wähler o.ä. zu verlieren.

Auffallend ist, dass Tierrechtler auch häufig nur allgemeine Vorurteile schüren sowie aus dem Zusammenhang gerissene Momentaufnahmen vorsätzlich fehlinterpretieren, um eben diesen Eindruck zu erwecken bzw. stärken. Dies wird nicht selten als „der Beweis für Tierquälerei“ (o.ä.) bezeichnet und entsprechend verbreitet – ohne zu hinterfragen.
Dabei behandeln Interessenverbände von Tierrechtlern nahezu jedes Thema alles andere als objektiv-sachlich, sondern stets hochgradig emotionalisiert – und vor solchen Vereinen warnt jeder Spendenratgeber.

Tierrechtler haben nicht nur enge Kontakte zu anderen Organisationen, sondern eben auch zu den Medien. Der Einfluss von und auf die Medien lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: Laut den Studien der Universitäten von Berlin, Hamburg und Münster ist die Parteipräferenz von deutschen Journalisten mit ca. 1/3 deutlich überproportional Die Grünen und Die Linke – Dagegen tendiert ca. jeder 4. deutsche Journalist zu keiner Partei, ca. jeder 5. zur SPD, nur ca. jeder 6.-7. zur CDU/CSU und FDP und ca. 2-3 % zu sonstigen Parteien.

Einen bekannten Fall kann man als Beispiel für das fragwürdige typische Verhalten von Tierrechtlern und ihren Einfluss auf Medien anführen: Ab Anfang April 2017 wurde einem deutschen Zoo bezüglich der Haltung und Behandlung von Elefanten öffentlich „Tierquälerei“ unterstellt.

Eine den Tierrechtlern nahestehende TV-Sendung hatte deren aus dem Zusammenhang gerissene, heimlich aufgenommene Momentaufnahmen entsprechend einseitig präsentiert – so wie es jene Tierrechtler von den Verantwortlichen der TV-Sendung wünschten. Die Tierrechtler hatten ab diesem Zeitpunkt die erwartete mediale Aufmerksamkeit und eine vorbereitete große Kampagne gegen jenen Zoo gestartet, inklusive Petition. Sie organisierten Proteste, Shitstorming und Mailbombing, versuchten (erfolglos) Werbeflächen in der Nähe des Zoos zu ergattern und fuhren Werbeanhänger in der Nähe des Zoos, die diesem „Tierquälerei“ vorwarf, erstatteten Strafanzeige gegen den Zoo und so weiter.

 

Folgendes warf dabei große Fragen auf:

– Die Aufnahmen der Tierrechtler waren mindestens ein halbes Jahr alt, also maximal aus dem Herbst 2016. Die „besorgten Bürger“ hatten es also über sechs Monate lang konsequent unterlassen das zuständige Veterinäramt zu informieren, Anzeige zu erstatten und darüber zu berichten. Wenn die Tierrechtler also tatsächlich so eindeutig von „Tierquälerei“ ausgingen, wie diese es suggerieren, dann bedeutet dies logischerweise, dass diese die Elefanten vorsätzlich weitere sechs Monate lang „Tierquälerei“ ausgesetzt ließen – Verhalten sich so wirklich Menschen, denen vor allem das Wohlergehen von Tieren wichtig ist?

– Die Tierrechtler weigern sich bis heute das vollständige, mehrere Stunden lange, unbearbeitete Videomaterial zu veröffentlichen – auch dem betreffenden Zoo und der Staatsanwaltschaft wollte man dieses nicht überlassen, was es dem Zoo unmöglich machte selbst eventuelle Verbesserungen effektiv umzusetzen und auch die staatsanwaltschaftliche Ermittlungen nur unnötig verzögerte. Wenn Tiere tatsächlich gequält werden, würden dann Menschen, die sich wirklich „für Tiere“ einsetzen, nicht dafür sorgen wollen, dass jenen Tieren möglichst zeitnah geholfen werden kann?

– Eine Medienwissenschaftlerin analysierte die von den Tierrechtlern veröffentlichten kurzen Videos zu diesem Fall und erstellte ein Gutachten. Sie kam zu dem Ergebnis, dass ein unvoreingenommenes Wahrnehmen gar nicht möglich sei – der Zuschauer sollte also durch die Macht der Bilder manipuliert werden. Die verwendeten Methoden seien unter anderem Farbveränderungen, sogenannte „Jump-Cuts“ (kaum wahrnehmbare Aneinanderreihungen unterschiedlicher Szenen) und Konvertierung der Aufnahmen von 30 auf 25 Bilder pro Sekunde (beschleunigter Bewegungsablauf) gewesen. Außerdem wurden Texte mit dominierender Appellfunktion und einer skandalisierten Wortwahl eingeblendet bzw. geäußert worden. Mit anderen Worten: Der Betrachter wurde vorsätzlich getäuscht.

– Die von der Staatsanwaltschaft beauftragten unabhängigen Fachleute haben sowohl nach Sichtung des unbearbeiteten Materials als auch nach unangekündigtem Besuch der Elefanten im Zoo ausgeschlossen, dass „Tierquälerei“ (gemäß § 17 TierSchG) vorliegt. Die Tiere vertrauen sichtlich „ihren“ Menschen und lassen sie auch in die Nähe ihrer Jungen – sie verhalten sich „zahm“. Ohne dieses Vertrauen würden sich Tiere, besonders wenn sie gequält werden, gänzlich anders verhalten, zeigen etwa Angst und Aggression, greifen sogar an, und lassen einen dann auch nicht in die Nähe ihrer Jungen – dies wäre ein „wildes“ Verhalten (das definiert übrigens ein „Wildtier“).

 

Das Ergebnis war daher nicht überraschend: Die Staatsanwaltschaft erhob keine Anklage gegen den Zoo. Die Tierrechtler bestanden aber auf die Richtigkeit ihrer nun widerlegten Anschuldigungen und reichten Beschwerde ein, die erwartungsgemäß abgelehnt wurde. Wie fundamentalistische Verschwörungstheoretiker wettern die Tierrechtler aber auch weiterhin gegen den Zoo, die Staatsanwaltschaft und sogar die Gutachter werden verleumdet – Wie gesagt: Deutungshoheit.

 

Der Staat sollte endlich aus seinem Dornröschenschlaf erwachen und solchen vermeintlich gemeinnützigen Organisationen von angeblichen Tierschützern stärker auf die Finger schauen und ihnen somit die offensichtliche „Narrenfreiheit“ entziehen, unschuldige Menschen, Minderheiten und Unternehmen öffentlich permanent diffamieren, falsche Verdächtigungen aufstellen und verbreiten sowie gezielt Hass und Vorurteile schüren zu dürfen – was potenziell geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

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