Betrug und Fakenews beim Tierschutz-Shop (Teil 1)

Heute beschäftigt sich GERATI einmal mit dem Tierschutz-Shop. Da hier so umfangreiches Material zusammengekommen ist, werde ich diesen Beitrag in zwei Teilen aufgliedern.

28.08.2017 Betrug und Fakenews beim Tierschutz-Shop (Teil 1)

Wer sich in Facebook und auf der Webseite des Tierschutz-Shop umschaut, könnte leicht den Eindruck gewinnen, dass es sich hier um den einzig wahren tierlieben Verein handelt, den es in Deutschland, wenn nicht in ganz Europa gibt. Dass dieses alles mehr Schein, als Sein ist, offenbart eine Recherche von GERATI.

Angefangen hat alles mit einer Fakenews, die der Tierschutz-Shop am 22. August 2017 um 02:14 Uhr postete.

Tierschutz-Shop stellt mit Clickbait falsche Tatsachenbehauptungen auf und will diese als Wahr verkaufen

Tierschutz-Shop stellt mit Clickbait falsche Tatsachenbehauptungen auf und will diese als Wahr verkaufen

Die Beschreibung offenbart das sich der Tierschutz-Shop in keiner Weise sich mit dem Transfer der 15 Tiere befasst hatte. Diese kommt natürlich daher, wenn man sich bei PeTA informiert, die kurz vorher in ihrem Veganblog einen Lügenartikel zu diesem Thema verfassten.

Aber der Betreiber dieser Facebook-Seite geht noch weiter, um seine Lügen und Betrügereien zu verkaufen. Er zeigt auf dem Foto einen Tiger, der wahrscheinlich in einem Tempel in Indien, oder Thailand aufgenommen wurde und behauptet es handelt sich dabei um einen der gekauften Tiere.

Schön mit rotem Kreisen und Vierecken gekennzeichnet, damit man das Clickbait vervollständigt.

Was ist an dem Bild und der Aussage vom Tierschutz-Shop Lüge und Betrug?

Kein Zirkustier wird heute mit einer Peitsche erzogen. Dass es bei Raubkatzen um Liebe und Zuneigung geht, beweist man im Circus Krone tagtäglich Live.  Dass der Betreiber hier ein Schwarz-Weiß Foto eines angeketteten Tigers nutzt, der mit einem Zirkus überhaupt nichts zu tun hat, beweist die Dummheit des Betreibers.

Als ich den Betreiber mit einem Kommentar darauf hinwies, dass die Tiere weder gekauft wurden, noch es bei dem Foto sich um einen Zirkustiger handelt, wurde mein Kommentar gelöscht und ich gesperrt.

Auf meinem geschäftlich genutzten Facebook-Account gab ich dann eine Bewertung ab.

Meine Abgegebene Bewertung beim Tierschutz-Shop

Meine Abgegebene Bewertung beim Tierschutz-Shop

Die Standardantwort ist ein Textbaustein, den der Betreiber immer wieder als Antworten einsetzte. Argumentative Antworten waren vom Tierschutz-Shop nicht zu erhalten. Dass man Argumente löscht, die einem die Fehler aufzeigen, ist in Tierrechtskreisen üblich. Wenn die Argumente fehlen, wird die Meinung dank Löschen und Sperren in die richtige Richtung geleitet.

Was ist die Wahrheit zu diesem Post des Tierschutz-Shops

Die 15 Großkatzen stammen aus dem Zirkus Ringling Bros. Dieser gab dieses Jahr auf, nachdem er im vergangenen Jahr auf die Elefantenhaltung verzichtete, die ihn berühmt machten. Dieses geschah aufgrund massiven Protestes von radikalen Tierrechtlern von PeTA. Ohne die Elefanten blieben die Zuschauer aus. Das beweist, dass Besucher mit dem Zirkus auch Wildtiere verbinden und ein Zirkus ohne Wildtiere nicht existieren kann. In Deutschland konnte man dieses bei Zirkus Moskau beobachten, der auf Wildtiere verzichtete und nun mit ausbleibenden Zuschauern zu kämpfen hat. Tierrechtler haben, wie es den Anschein hat kein Geld um einen Zirkus ohne Tiere besuchen zu können.

Die amerikanischen und auch deutschen Behörden haben der Überführung zugestimmt. Es ist weder ein Kauf, wie es vom Tierschutz-Shop suggeriert wird, sondern der Besitzer der Tiere wechselt mit seinen Tieren nach Deutschland und wird hier in Zukunft im Zirkus auftreten.

PeTA und auch Vier Pfoten fordern die Umsetzung eines Wildtierverbotes in Deutschland!

Dieses wurde mittlerweile durch die Bundesregierung mit der SPD gänzlich ausgeschlossen. Weiterhin steht im Beschluss des Bundesrates, der gern von diesen Tierrechtsvereinen umgesetzt werden sollte, dass Großkatzen im Zirkus weiter erlaubt sein sollen. Das vergessen diese Vereine immer gern und offenbart ihre radikale Dummheit.

Das Thema Wildtierverbot ist fürs Erste vom Tisch. Kommunale Wildtierverbote sind rechtswidrig und werden zurzeit immer mehr zurückgenommen, siehe Leipzig, Lüneburg und Schwerin.

Was machte der Tierschutz-Shop, nach dem die Kritik nicht aufhörte?

Er löschte den Beitrag ohne eine weitere Mitteilung. Wenn man berichtet und auf Clickbait setzt, um überhaupt Menschen zum Klicken zu animieren, dann sollte man schon im Faden bei der Wahrheit bleiben.

Dass dieser Tierschutz-Shop aber noch einen viel größeren Betrug am Tierschutz begeht, zeige ich im zweiten Teil dieses Artikels, der in den nächsten Tagen folgen wird. Wer Nutzer sperrt, nur um seine Lügen weiter verbreiten zu können, den sollte man tatsächlich einmal von unten bis oben durchleuchten.

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One comment to “Betrug und Fakenews beim Tierschutz-Shop (Teil 1)”
  1. Ich habe im Tierschutz-Shop einen Kommentar gemacht das die Tiger Privatbesitz sind und es daher in keinem Rechtsstaat Gesetze geben wuerde die Tiere Rechtswidrig dem Besitzer wegzunehmen. Innerhalb von winigen Minuten war mein kommentar weg und ich blockiert. Solche Machenschaften von Seiten des Tierschutz-Shop sind ein ganz klares Zeichen das die keine Widerspreuchliche Meinung dulden sondern nur an Geldspenden Leichtglaubiger intressiert sind. eben halt Betrueger.

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