IKEA gibt Tierschutzpreis zurück

Im Jahr 2011 wurde IKEA mit dem »Good Chicken Award« (»Das werte Huhn«) von der internationalen Tierschutzorganisation Compassion in World Farming (CIWF) ausgezeichnet.

18.12.2017 IKEA gibt Tierschutzpreis zurück

Diese Tierschutzauszeichnung hat IKEA nun zurückgegeben. Dieses berichtete die radikale Tierrechtsorganisation Albert Schweitzer Stiftung in einem Artikel. Im selben Artikel ruft diese radikale Organisation gleichzeitig zu einem Shitstorm gegen IKEA in üblicher Form einer getarnten Petition auf. Insbesondere Tierrechtsorganisationen fordern nach jedem Erfolg eine Verschärfung der Haltungsbedingungen.

Die Stiftung selbst räumte in ihrem Artikel ein, dass seit der Erteilung des Tierschutzpreises an IKEA sich die Vorstellungen der Haltungsbedingungen verschärft hätten. Diese sind jedoch wirtschaftlich nicht umsetzbar.

Deutsches Gericht urteilte: “Massentierhaltung ist keine Tierquälerei”!

Das Landgericht Heilbronn urteilte in einem Verfahren jüngst, dass Massentierhaltung nicht gegen das Tierschutzgesetz verstoße!

Es steht außer Frage, dass für diese Tierhaltung geschaffene Vorschriften und Haltungsverordnungen eingehalten und stärker kontrolliert werden müssen. Die Kontrolle darf jedoch nicht von den Behörden auf irgendwelche Tierrechtsfanatiker abgewälzt werden, die mit Straftaten Landwirte bedrohen. Die Nahrungsmittelproduktion spielt sich seit Jahren hinter verschlossenen Türen ab.

Hier ist der Gesetzgeber aber selbst Schuld, der mit Vorschriften (Hygiene ect.) Landwirte und Firmen zwingt, ihre Produktion hermetisch abzuschirmen. So braucht man sich nicht Wundern, dass man immer wieder hört, dass eine Kuh immer Milch produziert. Hier wäre die Politik gefordert, den Schulen die Produktion von Nahrungsmitteln durch Bildungsförderung zu ermöglichen.

Tierrechtler fordern und haben zum Schluss überhaupt keine Ahnung!

IKEA gibt Tierschutzpreis zurück

IKEA gibt Tierschutzpreis zurück

Tierrechtler fordern immer wieder eine Verschärfung der Haltungsbedingungen. Lehnen aber von Haus aus die Tierhaltungen kategorisch ab und predigen den veganen Weg. Ernährungswissenschaftler, Ärzte und auch das Ernährungsministerium warnen seit einiger Zeit insbesondere bei der veganen Ernährung von Kindern und Jugendlichen. Immer wieder müssen Ärzte bei Kindern von veganen Elternpaare Mangelerscheinungen feststellen.

Ich persönlich kenne keine Tierrechtsorganisation, die sich die Tierhaltung ohne Vorbehalte anschaut und gemeinsam mit dem Landwirt eine wirtschaftlich vertretbare Lösung sucht. Aber dann wäre ja man nicht mehr radikal und die Aufmerksamkeit würde flöten gehen.

Sind firmeninterne Tierschutzverordnungen die Lösung?

Ich glaube es nicht. An jedem eigen gesteckten Ziel kann irgendjemand in irgendeiner Form meckern. Für radikale Tierrechtler ist das Ziel die Tierhaltung gänzlich zu verbieten. Dieses lässt sich leider nicht umsetzen. Denn man möchte natürlich gleichzeitig nicht mit genmanipulierten oder chemisch gedüngten Nahrungsmitteln in Berührung kommen.

Um die Tierhaltung beherrschbar, transparent und tierschutzgerecht zu gestalten, gehören nach den Vorschriften durch Gesetze auch stärkere staatliche Kontrollen bei den Tierhaltern dazu. Damit dieses manche Kommune finanziell nicht überfordert, sollte durch den Bund geklärt werden.

Missstände an irgendwelche Tierrechtsorganisationen, wie PeTA und Co zu melden ist völlig sinnlos, da diese überhaupt keine Handhabe haben. Diese Organisationen profitieren zum Schluss sogar noch von dem Tierleid, da diese erst Monate später die Behörden durch Veröffentlichen von Videos auf die Mängel aufmerksam machen. Damit machen diese Organisationen sich am Tierleid, wenn dieses besteht, mitschuldig!



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