PeTA finanziert Tierversuche

PeTA suggeriert der Öffentlichkeit immer wieder, dass Tierversuche unnötig und unwissenschaftlich sind. Doch nun – PeTA finanziert Tierversuche!

19.12.2016 PeTA finanziert Tierversuche

Noch im Februar dieses Jahres stellte PeTA folgende Forderung an die TU Braunschweig.

Wir fordern die Verantwortlichen auf, den Tierschutz ernst zu nehmen und die Verwendung von Tieren in Forschung und Lehre zu stoppen.

PeTA Pressemitteilung

Auf der Facebook-Seite von PeTA Deutschland konnte man am 1. Dezember Folgendes lesen.

PeTA finanziert Tierversuche / Sreenshot Facebook

PeTA finanziert Tierversuche / Sreenshot Facebook

Anti-Diphtherie-Wirkstoffe zukünftig ohne Tierversuche!

Eine neue Methode zur Erzeugung von Antikörper-Medikamenten im Reagenzglas haben Forscher aus Braunschweig entwickelt. Anders als bisherige Verfahren kommt sie ohne die Nutzung von Versuchstieren aus. Nun wollen die Wissenschaftler auf der Basis dieser Methode die Infektionskrankheit Diphtherie bekämpfen. Partner in dem Projekt ist die Tierschutzorganisation PETA International Science Consortium Ltd. (PISC).

Facebook Seite PeTA Deutschland

Dieses ist PeTA wohl auch klar, als sie die 134.000 Euro spendeten

Dieses geht aus einer Stellungnahme des verantwortlichen Wissenschaftlers in der Süddeutschen Zeitung hervor.

Er hat gerade 134 000 Euro von der Tierschutzorganisation Peta erhalten. Und das, obwohl seine Arbeit zwangsläufig auch zu Tierversuchen führen wird.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/seltene-krankheiten-hilfe-derzeit-nicht-verfuegbar-1.3298921

Nun kann man sich doch fragen, warum die Doppelmoral von PeTA. Einerseits geht PeTA regellos gegen wissenschaftliche Tierversuche vor. Auf der anderen Seite finanziert PeTA dann Forschung die Tierversuche benötigt.

Ich möchte hier nicht die Spende an sich verurteilen

Ich finde es gut das PeTA endlich in die medizinische Erforschung auf Grundlage von Tierversuchen investiert, wenn es wie in diesem Fall kein Interesse aus der Wirtschaft und Politik gibt. Nur sollte man dann nicht erst ihren Mittläufern und der Öffentlichkeit Suggerieren, das Tierversuche bereits heute unnötig sind. In diesem Fall ist PeTA nun nachweislich der Lüge überführt.

Fraglich bleibt nur wie viel der 134.000 € direkt aus Deutschland stammen

Man kann sich natürlich dann die Frage stellen, ob der Spender überhaupt bereit ist, Tierversuche zu finanzieren. Hier kann man auf den zweiten Punkt von PeTA´s selbst aufgestelltem Motto zurückgreifen. „Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren.

Allein hier lässt sich bereits eine falsche Spendenmittelverwendung erahnen.

Fazit:

PeTA steht nun doch für Tierversuche im medizinischen Bereich ein und finanziert diese auch durch Dritte. Die durch PeTA aufgestellten Behauptungen, dass man auf Tierversuche gänzlich verzichten kann, sind durch PeTA selbst widerlegt worden.

PeTA finanziert Tierversuche!


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