Schreiben: Beschwerde gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Peter Höffken

Als erstes möchte ich mich bei allen bedanken, die mir bei diesem umfangreichen Schreiben geholfen haben.

Hoffen wir einmal, das die Liste an Ausführungen insbesondere, was die Glaubwürdigkeit des für Herrn Peter Höffken auftretenden, Dr. Edmund Haferbeck bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart Eindruck hinterlässt und das Verfahren in den alten Stand gesetzt wird und somit die Ermittlungen gegen Peter Höffken fortgesetzt werden.

Hier das sieben Seitige Schreiben von mir versendet per Fax am 22.04.2016 / 06:39 Uhr MEZ


Silvio Harnos
BSD-City, Golden Vienna 2, C2/9
15322 Serpong

Indonesia
Tel.: +49 (0)3581 7921521
Handy: +62 (0)87 882424150
Fax: +49 (0)3581 7921529
Email: info@gerati.de

BSD-City, 22.04.2016

Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart
Olgastrasse 2
70182 Stuttgart
Germany

Fax: 0711/212-3383

Beschwerde gegen die Einstellung gem. § 170 Abs. 2 StPO

Az: 103 Js 92602/14

Bitte bestätigen sie mir den Eingang der Beschwerde per Fax 03581 7921529

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich, Silvio Harnos, wohnhaft BSD-City, Golden Vienna 2, C2/9, 15322 Serpong, Indonesien, Beschwerde gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens Az: 103 Js 92602/14, gem. §170 Abs. 2 StPO, gegen Peter Höffken, fristgerecht ein.

Die Einstellungsverfügung vom 22.03.2016, wurde mir am 19.04.2016 per Postbrief zugestellt.

Der zuständige erste Staatsanwalt Herr Seeger, begründet die Einstellungsverfügung, durch eine nicht bewiesene Tatsachenbehauptung eines Dr. Edmund Haferbeck, der kein Rechtsanwalt ist.

Gründe:

Am 01.10.2014 erstattete ich Strafanzeige, wegen des Verdachtes des Titelmissbrauches nach §132a StGB, gegen Herrn Peter Höffken, der sich bis zum Zeitpunkt der Strafanzeige als Diplom-Zoologe und Wildtierexperte, bei PeTA Deutschland e.V. bezeichnete.

Drei Tage nach bekannt werden der Strafanzeige, wurde durch PeTA, in Verbindung mit Peter Höffken, das Wort „Diplom“ in keiner Weise mehr öffentlich erwähnt. So auch nicht mehr in

den öffentlichen Medien, die zuvor Herrn Peter Höffken, nach dessen Angaben, immer als „Diplom-Zoologen und Wildtierexperten“ bezeichneten.

Das Diplom in Zoologie soll das angebliche Expertenwissen von Herrn Peter Höffken im Bereich Wildtiere bestärken, was jedoch mehr als fragwürdig erscheint. Peter Höffken widerspricht öffentlich bzw. medial immer wieder Veterinären bzw. Veterinärämtern und Fachexperten, die z.B. die Haltungsbedingungen für Wildtiere in Zirkussen und Zoos für gut bis sehr gut erachten – ohne dies sachlich und unvoreingenommen mit handfesten Beweisen begründen zu können.

Für ein Diplom ist ein Studium notwendig, was auch einen Abschluss beinhaltet. Führte und führt Herr Peter Höffken einen solchen Titel, ohne nachweislich die notwendigen Voraussetzungen erfüllt zu haben bzw. ohne im Besitz eines echten Diploms zu sein, so erfüllt dies den Straftatbestand nach §132a StGB.

Dass es mehrere Anhaltspunkte für den Verdacht des Titelmissbrauches gibt, zeigen nachfolgende Tatsachen.

Peter Höffken, trat im Namen der Tierrechtsorganisation PeTA Deutschland e.V. öffentlich in den Medien auf und verwies immer wieder auf sein angebliches Expertenwissen über Wildtiere, welches er damit begründe, dass er Diplom Zoologe wäre: http://www.planet-wissen.de/natur/naturschutz/tierschutz/pwietierschutzinzooundzirkus100.html Dieses angebliche Expertenwissen von Herrn Peter Höffken widerspricht jeglichen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Drei Tage nach bekannt werden der Strafanzeige gegen Peter Höffken änderte PeTA Deutschland e.V. dessen Berufsbezeichnung fortan in „Fachreferent“. Eine rationale Erklärung, warum Herr Peter Höffken nun plötzlich grundsätzlich auf die Bezeichnung „Diplom-Zoologe“ – und somit auf die Begründung seines Expertenwissens – verzichtet, ergibt sich nicht.

Der als Leumund und Zeuge für Peter Höffken aussagende Dr. Edmund Haferbeck arbeitet ebenfalls bei PeTA Deutschland. Um die mangelnde Glaubwürdigkeit von Dr. Edmund Haferbeck zu untermauern, verweise ich hier auf eine Abmahnung von PeTA Deutschland, unterzeichnet von Dr. Edmund Haferbeck, gegen Herrn Frank Z. vom  22.12.2015 (welche mir unzensiert vorliegt), wegen dessen Gebrauch seines Rechts auf freie Meinungsäußerung in Form eines Leserbriefes an die Neue Osnabrücker Zeitung („Terror der Tierrechtler“, veröffentlicht am 09.10.2015).

Dr. Edmund Haferbeck behauptet darin, dass Herr Peter Höffken ein Diplom habe, ohne näher darauf einzugehen, und dass er nicht „degradiert“ worden wäre, sondern die Berufsbezeichnungen bei PeTA Deutschland – angeblich – vereinheitlicht wurden und daher nicht mehr die erlernten Berufe, sondern PeTA-spezifische angegeben werden würden. Gleichzeitig gibt Dr. Haferbeck aber seinen „Dr.“ immer noch an und die PeTA-Mitarbeiterin Felicitas Kitali wird auch als „Diplom-Ernährungswissenschaftlerin“ vorgestellt – siehe bspw. in der Rubrik #FragPeTA (nachzulesen unter dem Hashtag #fragpeta auf Facebook).

Dass Dr. Haferbeck in der besagten Abmahnung auch bereits die Unwahrheit mit indirektem Bezug auf gerati.de äußert, verdeutlicht die tatsächliche Rollenverteilung – Aufgrund meiner Wahlheimat Indonesien wäre gerati.de „auf juristischem Wege nicht angreifbar“ und wäre sowieso „ausschließlich zur Schmähung gegründet“ worden.

Peter Höffken ist in keinster Weise bereit, sich persönlich dazu verteidigen, was auch sein gutes Recht ist. Aber das wirft auch Fragen auf, wie bspw: Was gäbe es leichteres als ein tatsächlich vorhandenes Dokument für die eigene Qualifikation den ermittelnden Behörden (Polizei und Staatsanwaltschaft) zur Prüfung vorzuzeigen, damit das Ermittlungsverfahren nach Bestätigung der Echtheit einfach eingestellt werden kann – statt es unnötig in die Länge zu ziehen?

Sein beauftragter Rechtsanwalt Loukidis verteidigt in der Regel mutmaßliche Straftäter im Zusammenhang mit „Tierrecht“ und war nach Akteneinsicht wohl alles andere als von der Unschuld von Herrn Peter Höffken überzeugt, da er sein Mandat niederlegte.

Dass Dr. Edmund Haferbeck sich als Leumund und Zeuge meldet, der selbst bei PeTA arbeitet und hier die Behauptung aufstellte, er habe das Diplom persönlich gesehen, möchte dieses aber den Akten nicht beifügen, da er „Shit Storms“ unter anderem gegen die Universität befürchte, ist wohl der Gipfel der Frechheiten.
Dr. Haferbeck bzw. PeTA Deutschland prangert zur Zeit selbst alle Universitäten in Deutschland an, welche oberflächlich betrachtet Tierversuche zu Schulungszwecken zulassen, dass diese Tierquälerei betreiben, aber ohne geprüft zu haben, was genau diese Universitäten praktizieren und ob dies tatsächlich gegen das Tierschutzgesetz verstößt. Die jeweiligen Posts in sogenannten „sozialen Netzwerken“ von PeTA, lösen regelmäßig „Shit Storms“ aus.
Ein ähnliches Vorgehen sieht man bei PeTA’s Praktik gegen Bauern/Landwirte mit Tierhaltung, welche gerade Haus, Hof und Tiere durch ein Feuer verloren haben, vor dem finanziellen Ruin stehen und keine 24 Stunden später von PeTA wegen „unzureichenden Brandschutzmaßnahmen“ angezeigt werden, ohne dass PeTA jemals (offiziell) vor Ort war. Da dies PeTA auch in einer Pressemitteilung veröffentlicht, werden die Opfer dieser Brände auch noch öffentlich als Schuldige angeprangert, obwohl PeTA keinerlei Beweis dafür haben kann. Auch dies hat Potenzial für „Shit Storms“.

Ich selbst bin auch bereits Opfer mehrerer von PeTA inszenierten „Shit Storms“ geworden. Wobei dies nicht der Klagepunkt der erstatteten Strafanzeige ist, sondern eher eine Begründung, warum es zu den „Shit Storms“ gegen mich kommt.
Erst kürzlich wurde auf einer von PeTA betriebenen PeTA2-Webseite zu einer „1-Stern-Challenge“ gegen eine von mir betriebene Facebook-Seite aufgerufen und lobte sogar, für die Beteiligung an dem „Shit Storm“, einen Gewinn aus.

google-1Stern1Stern

Fest steht, dass der PeTA-Verein selbst derjenige ist, der zu diesen massiven „Shit Storms“ aufruft, verleitet bzw. diese auslöst.

Dr. Edmund Haferbeck und sein Arbeitgeber, PeTA Deutschland e.V., wurden bereits mehrfach wegen falschen Tatsachenbehauptungen verurteilt, siehe http://www.agrarheute.com/news/peta-berater-schadenersatz-verurteilt. Dies alles spricht gegen Dr. Edmund Haferbeck als vertrauenswürdige Person, deren Worte man ohne Weiteres Glauben schenken könne.
Des Weiteren wurde im Urteil des Landgerichts Hamburg vom 17.01.2012 (Az.: 324 O 355/11) festgestellt, dass PeTA-Aktivisten „Straftatbestände nicht scheuen“ würden, um ihre Ziele zu erreichen.

Die in der Stellungnahme zu dem Ermittlungsverfahren aufgeführten Behauptungen des Dr. Edmund Haferbeck sind haltlos. Alleine schon die angebliche Befürchtung mit dem Vorzeigen des Diplomes von Herrn Peter Höffken würde man einen „Shit Storm“ gegen die Universität lostreten, ist lächerlich, da mit der Beweisführung der Nachweis erbracht wäre, dass Herr Höffken den Titel „Diplom-Zoologe“ zu recht tragen würde – In wie fern wäre dies eine Begründung für einen „Shit Storm“?
Neben Universitäten wird bspw. auch die Kleintierzucht von PeTA ins Visier genommen – PeTA hat ohne konkreten Beweis versucht, den Verkauf von Kleintieren in Baumärkten zu verhindern. Auch der Nachweis, dass man die Tiere nachweislich nicht von den von PeTA aufgezählten Tierzüchtern erwerbe, brachte PeTA nicht davon ab, den „Shit Storm“ auf Baumärkte zu beenden, im Gegenteil: Der öffentliche Druck aufgrund von unwahren Tatsachen ist ein gängiges Instrument von PeTA den eigenen Willen durchzusetzen.

Die Ausführung des Dr. Haferbeck legt nahe, dass PeTA vorsätzlich von eigenen Verfehlungen, Straftaten usw. abzulenken versucht.
Auch die angeblichen Differenzen die Dr. Edmund Haferbeck aufzeigt, dass ich die Strafanzeige nur erstattet hätte, weil ich Kopi Luwak verkaufe und PeTA mich deshalb mit einem „Shit Storm“, inklusive Mailbombing-Attacken über Wochen, belästigte, sind nicht der Grund für meine Anzeige gegen Peter Höffken.
PeTA Deutschland e.V. wurde von mir am 30.01.2013 rechtskräftig abgemahnt – und PeTA hat, zwar keine Unterlassungserklärung abgegeben, aber die Schuld eingestanden, indem PeTA den strafbaren Mailversand eingestellt hat und meinen Namen aus der widerrechtlich von PeTA geführten Prangerliste gelöscht hat. Dies kann man als Schuldeingeständnis werten, siehe: http://action.peta.de/ea-action/action?ea.campaign.id=18740&ea.client.id=44#.VxgZufj7bIU.
PeTA konnte bislang und trotz mehrmaliger Aufforderung meinerseits nicht belegen, dass mein Kopi Luwak durch „Tierquälerei“ produziert wurde. Es ist als ein eindeutiges Muster erkennbar, dass PeTA Deutschland e.V. es auf „Shit Storms“ anlegt – Selbst vor Straftaten in Form von Computersabotage wird nicht zurückgeschreckt.

Ich möchte sie bitten der Beschwerde statt zu geben und das Ermittlungsverfahren in den alten Stand zu setzen. Weiterhin bitte ich sie die Ermittlungen, durch Anforderungen des angeblichen Diplomes, zu beenden oder wenn notwendig Anklage zu erheben.

Das Vorzeigen des Diplomes, sollte es denn existieren, gegenüber den Ermittlungsbehörden und dessen Prüfung auf Echtheit, würde zu keinem Nachteil des Beklagten führen, sofern es echt ist. Dies würde ihn sogar noch offiziell als „Diplom-Zoologe“ bestätigen – ein Vorteil für ihn, seinen Ruf und seine Glaubwürdigkeit.

Es besteht aber aufgrund der intensiven „Öffentlichkeitsarbeit“ von Peter Höffken und PeTA Deutschland e.V. definitiv ein öffentliches Interesse an diesem Ermittlungsverfahren.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

 

 

Silvio Harnos


Wer dieses Schreiben als PDF benötigt, kann es sich im nachfolgenden Link anzeigen lassen.

Beschwerde gegen Einstellung des Ermittlungsverfahrens Peter Höffken


 


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