Halal Challenge – Die Pogromnacht der Tierrechtler

Seit einigen Tagen, geistert im Netz, insbesondere auf Facebook und Twitter, eine neue Challenge herum, die nach Recherchen renommierter Zeitschriften aus der Feder von rechten Kreisen stammt.

Aufgabe der Halal-Challenge ist es, die Kühltheke mit Halal-Fleisch, durch Schweinefleisch umzudekorieren. Halal-Fleisch, verstoße nach den rechten Erzeugern der Challenge, gegen das Tierschutzgesetz.

Und hier fangen die kleinen Tierrechtler sofort an, auf den Zug aufzuspringen, um die muslimischen Kriegs-Flüchtlingen in Deutschland, auf das aller herzlichste willkommen zu heißen.

Aber nein, sie sind ja keine Nazis, wie sie selbst immer wieder beteuern und fühlen sich gänzlich falsch verstanden. Sie wollen ja nur für den Tierschutz einstehen.

Genau, und deswegen nimmt man Schweinfleisch, was aus der Massentierhaltung stammt und legt diese in ein Halal Kühlregal.

Damit dürften sich die Deutschen wieder einmal gänzlich der Lächerlichkeit, in der Weltöffentlichkeit preisgeben.

Von einer Packung Schweinefleisch, wird weder ein Muslim zu Asche verfallen, wenn er diese sieht. Denn es ist wohl ausgeschlossen, dass Muslime allergisch wie Vampire auf Knobloch reagieren.

1933 sah das ganze so aus

Screenshot http://de.europenews.dk/-Soeren-Kern-Kauft-nicht-bei-Juden-Deutsche-boykottieren-israelische-Waren-79372.html

Screenshot http://de.europenews.dk/-Soeren-Kern-Kauft-nicht-bei-Juden-Deutsche-boykottieren-israelische-Waren-79372.html

Und heute sehen diese Vögel so aus

Screenshoot Facebook

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Mittlerweile wurde sogar ein Aufkleber, der „KÄUFLICH“ erworben werden kann, erstellt. Man kann sich natürlich Fragen, wo diese Gelder dann hin wandern, und ob die dann auch ordnungsgemäß versteuert werden.

Screenshot Facebook

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Es ist auch davon auszugehen, dass die meisten der Trolle, sich bisher überhaupt nicht mit Halal und dem Schächten befasst haben. Schaut man sich einmal die Studie, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/schächten an, zeigt dieses dass beim Schächten vor und nach dem Schnitt keine Schmerzempfindungen feststellbar waren. Bei der Betäubung mit einem Bolzenschussgerät sah dieses gänzlich anders aus.

Eine 1978 veröffentlichte Studie von Forschern der Tierärztlichen Hochschule Hannover deutet auf die Abwesenheit von Schmerzreizen beim Schächten hin. Ziel der Studie war die „Objektivierung von Schmerz und Bewusstsein“ der Tiere, um objektiv gültige Urteile bezüglich des Tierschutzes zu erlangen, da die diesbezügliche Diskussion bisher weitestgehend mit subjektiven und emotional geprägten Argumenten geführt worden war. Die EEG-Messungen der Untersuchung zeigten vor und nach dem Schächtschnitt unveränderte Hirnströme, wohingegen die Bolzenschussbetäubung im EEG auf deutliche Schmerzen hinwies. Die Wissenschaftler zogen daher folgendes Fazit: „Die hierbei in vergleichender Untersuchung gewonnenen Einblicke in sinnesphysiologische Abläufe beim Schlachten dieser Tiere weichen z. T. erheblich von bisherigen Vorstellungen ab.

Wikipedia

Bei dieser Studie wurden mittels Elektronen die Hirn- und Rückenmarksströme gemessen.

Bei einer andere Studie beobachtete die Abwehrbewegungen, die nach dem Schnitt erfolgten und kam hier zu dem Urteil, die Tiere erleiden Schmerzen.

Genau solche Abwehrbewegungen kann man zum Beispiel auch bei Gekkos beobachten. Hier in Indonesien gibt es solche Tierchen, die an Wänden und selbst an den Decken zu finden sind. Leider sind die nützlichen Tierchen, die vor allem Insekten verspeisen, auch beliebtes Jagdziel unserer beiden Hunde. Wird ein Gekko dann angegriffen, wirft es einfach den Schwanz ab. Dieser rekelt sich dann noch minutenlang und man könnte denken diese Bewegungen stammen von den Schmerzen. Nur Fraglich ist wo die Schmerzen gemessen werden, da es ja keine direkte Verbindung zum Nervensystem mehr gibt.

Ich würde auch sofort eine Betäubung für das Schächten befürworten, wenn man den religiösen Ansprüchen sorgeträgt, dass jenes zu schächtende Tier, nicht durch die Betäubung getötet wurde.

Nur durch den Herzschlag, ist ein vollständiges Ausbluten des Fleisches möglich, und das ist das Ziel der Schächtung.

Sicherlich ist das Schächten für einen Westeuropäer ein grausiger Anblick. Nur wer kennt den Ablauf in einem Schlachthof heute noch. Das Schlachten findet hinter Mauern und geschlossenen Türen statt. Selbst auf dem Land kennt kaum noch einer ein richtiges Schlachtfest.

Dieses Unwissen aber zu nutzen, um eine Religion zu diffamieren, ist  wohl mehr als eine Schande für Deutschland!


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