PeTA feiert wieder einmal Erfolge – die gar keine Erfolge sind

Dieses Mal ging es um die Firma „Kikkoman“ einen Foodhersteller, der unteranderen auch Sojasoßen produziert und demnach insbesondere für Veganer ein Muss ist.

Nun war der vegane Aufschrei in den letzten Wochen groß, als bekannt wurde, das „Kikkoman“ seine Sojasoßen durch Tierversuche testet.

Was hat Sojasoße mit Tierversuchen zu tun?

Klar stellt man sich hier die Frage, was es für einen Sinn macht, ein Lebensmittel bei Tierversuchen zu testen.

Ein Blick über den großen Teich in Richtung USA und deren Rechtsystem, zeigt warum auch Lebensmittelunternehmen auf Tierversuche angewiesen sind. In den USA kann man bereits bei der kleinsten gesundheitlichen Beeinträchtigung, durch ein Produkt klagen. So findet man in den USA die schrillsten Warnhinweise für Produkte.

Ein Lebensmittelhersteller muss sich absichern, dass seine Produkte keine Haut, oder Augenreitzungen verursachen.

Kaum auszudenken, wenn sich eine Frau in den Finger schneidet und sie dann mit der Sojasoße in Verbindung kommt, und dieser Finger sich dann entzündet. In den USA wäre das ein klarer Fall für eine saftige Schadenersatzklage. Es gab einmal eine Klage, weil sich eine Dame mit Kaffee von McDonald verbrüht hatte. Sie bekam über eine Million USD zugesprochen, da der Kaffee zu heiß war.

Unternehmen müssen sich absichern, dass es nicht generell, bei falscher Benutzung der Produkte, zu gesundheitlichen Problemen kommt.

Tierversuche sind hierbei unabkömmlich

Mal ehrlich welcher würde wohl von sich aus freiwillig, auf einen Schadenersatzanspruch verzichten, wenn er nachweislich durch ein Produkt einen Ausschlag, oder eine andere gesundheitliche Beeinträchtigung erhält.

Mir persönlich ist bisher weder ein Mitarbeiter von PeTA, noch ein Veganer bekannt, der freiwillig, nur um Tierversuche zu verhindern, auf ein Klagerecht bei Schädigung seiner Person, durch ein nicht getestetes Produkt, verzichtet.

PeTA verkündet einen Erfolg

Screenshot Facebook PeTA Seite

Screenshot Facebook PeTA Seite

Gleich dreimal schreibt sich PeTA, hier in verschiedenen Farben den Erfolg zu.

+++ERFOLG – WIR HABEN ES GESCHAFFT!

‪#‎Kikkoman BEENDET die grausamen und sinnlosen Tierversuche! Vielen Dank an Euch ALLE für Euer Engagement!

Danke Kikkoman Deutschland!
www.PETA.de/Kikkoman

Zitat:Facebook-Seite PeTA

Also entweder kann PeTA nicht lesen, oder sie brauchen unbedingt ein Erfolgserlebnis. Schaut man sich die neue veröffentlichte Aussage von „Kikkoman“ genauer an, stellt man fest, dass man ausdrücklich weiter auf Tierversuche für Ihre Produktsicherheit setzt.

Auch nicht B12 gestörte Leser, von PeTA´s Facebook-Seite ist dieses aufgefallen. Auf mehrfache Anfrage Postete PeTA dann folgendes Zitat.

PETA Deutschland „The new policy, which the company has posted on its website, reads, in part:

Now, Kikkoman is committed to non-animal approaches to test the safety of our products when we use biological methods. Kikkoman is introducing and developing non-animal testing methods, and conducts no animal testing across any of its product lines.“

Zitat:Facebook-Seite PeTA

Darauf kam sofort die Antwort einer Leserin:

Sarah H**** Nicht den Satz danach vergessen!

„However, on rare occasions, we must do so to be accountable for public safety and to comply with the demands of government authorities in several countries.“

Zitat:Facebook-Seite PeTA

Genau jenes Problem was ich eingangs geschildert hatte. Und Veganer können sich sicher sein, dass ihre chemisch zusammengesetzte Nahrung, an irgendeiner Stelle durch Tierversuche auf Unbedenklichkeit untersuchet wurde.

Es sei Anzumerken, dass PeTA, auf den Kommentar von Sarah H. nicht mehr geantwortet hat. Da fehlten wohl jetzt wieder die Argumente.

PeTA malt sich die veganen Erfolge bunt vor und versucht weiter ihre immer kleiner werdende Anhängerschaft mit Möchtegern Erfolgen zu beeindrucken.



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