Die Tierrechtswoche im Rückblick KW 31 Teil 1

Heute möchte ich eine neue Rubrik bei Gerati.de aufmachen, in der ich den wichtigsten Tierrechtsvereinen einmal auf ihre selbst veröffentlichte Wochenarbeit schaue.

Es ist kaum zu glauben, mit was sich PeTA und Co im Namen des Tierschutzes so beschäftigt.

Sollte ich einmal ein nennenswertes Ereignis in der Woche vergessen haben, könnt ihr dieses gern als Kommentar im Artikel oder auf Facebook posten.

Fangen wir einmal an:

Montag, 27.07.2015

SOKO Tierschutz – keine Aktivität auf Sozialen Netzen

PeTA:

1. Strafanzeige

PeTA teilte als erstes mit, man habe Strafanzeige, gegen einen Angler der einen kapitalen Wels aus der Elbe fischte und wieder nach einem Foto freiließ, wegen angeblicher Tierschutzverletzung angezeigt.

Die zuständige Staatsanwaltschaft teilte dem Angezeigten in einen kurzen Satz mit, „Ich habe das Verfahren gegen sie eingestellt“.

Eine gewisse Vanessa Reithinger, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA Deutschland e.V., behauptete in der Pressemitteilung von PeTA,

Catch & Release bedeutet für Fische enormen Stress und Verletzungen – viele der so traumatisierten Tiere sterben in Folge dieser Tortur.

Nun muss ich selbst gestehen, dass ich in meiner Kindheit Anglern gern über die Schulter geschaut habe. Fische die die Mindestgröße nicht besitzen, müssen sogar nach Fischereigesetz wieder eingesetzt werden. Ich habe es nie erlebt, dass ein Fisch der wieder freigelassen wurde, tot an der Oberfläche auftauchte.

Da kann man sich natürlich die Frage stellen, wo diese Fachreferentin Frau Vanessa Reithinger ihre Erkenntniss her hat. Aus eigenen Erfahrungen, kann es jedenfalls nicht stammen.

Anzumerken dazu sei, dass PeTA seit Juni 2015 Ökostrom aus Wind- und Wasserkraftwerken anbietet. Gerati.de hatte berichtet. Ob Frau Vanessa Reithinger weiß wie viele Fische durch die Turbine gehexelt werden?

2. Ankündigung Sexy Demo

Getarnt als Termineinladung, wollten sich die alten Säcke von PeTA, wohl wieder einmal an junger nackter Haut ergötzen, und veranstalten eine Stripshow auf dem Kurfürstendamm in Berlin.

Termineinladung: Sexy Bodypaint-Protest gegen Luxusleder: PETA-Aktion mit menschlichem „Krokodil“ vor Hermès-Store auf dem Kurfürstendamm / Berlin, 29. Juli 2015, 14:00-14:30 Uhr

PeTA ließ wie immer offen was für Farben verwendet wurden, und ob diese Biologisch abbaubar sei. Das Lacke Gesundheitsschädlich sind und die Umwelt stark belasten, schein PeTA nicht zu interessieren. Haferbeck, Ullmann und Co, konnten endlich wieder einmal richtige Titten sich anschauen.

3. PETA fordert Pferdekutschenverbot

Hier hatte unser geliebter Nicht-Diplom-Inhaber Peter Höffken seinen montäglichen Auftritt.

Screenshot Aufzeichnung Sat.1 Frühstücksfernsehen Peter Höffken / http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/talk-tierverbot-im-zirkus-clip

Screenshot Aufzeichnung Sat.1 Frühstücksfernsehen Peter Höffken / http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/talk-tierverbot-im-zirkus-clip

Dabei ging es um einen Pferdekutschunfall der sich bereits am Donnerstag erreichte. PeTA hatte wieder einmal die Zeitung gelesen und daraus zitiert und legte es in der Pressemitteilung so aus, dass PeTA selbst Kontakt zur Polizei hatte. Fragwürdig ist nur, warum man dann nicht in Erfahrung bringen konnte wie viele Personen nun genau, bei diesem Unfall von der Kutsche geschleudert wurden.

Dass her Peter Höffken als Experte für Tiere fragwürdig ist, bewiese er immer wieder, in der Vergangenheit.

Nicht nur dass er anscheinend sein bis zur Strafanzeige von Gerati.de genutzten Diplom Titel sich angedichtet hatte, nein auch sein angebliches Expertenwissen was er und PeTA immer auf den Titel Diplom-Zoologe bezog ist nachweislich nicht vorhanden.

In Deutschland gibt es unzählige Verkehrsunfälle täglich. Kein normaler Mensch würde auf die Idee kommen das Autofahren zu verbieten.

Das Kutschen nur in Verkehrsberuhigten, oder ausgewiesenen Straßen sich bewegen sollten, dürfte jedem klar sein. Dass ein Tier auch einmal erschrecken kann genauso. Dieses aber unter Kontrolle zu haben ist Aufgabe des Kutschers.

Ein Auto darf man ja auch nur Fahren, wenn man weiß wie man es bedienen muss.

4. PeTA freut sich auf Gerichtsverfahren

Ein bereits eingestelltes Verfahren, gegen einen Putenmastbetreiber der Unternehmensgruppe Heidemark, wird nach Beschwerde von PeTA nun doch vor einem Gericht verhandelt.

Hier zeigt sich wieder einmal das PeTA überhaupt keine Rechtskenntnis besitzt. Ein Gerichtsverfahren bedeutet noch nicht, dass der Angeklagte auch verurteilt wird. Dennoch spricht PeTA hier schon von einer Verurteilung des Beschuldigten.

So schreibt PeTA in seiner Pressemitteilung folgendes.

Strafrechtliche Konsequenzen für Landwirt aus Großenkneten gefordert: Ermittler von PETA Deutschland e.V. dokumentierten 2013 in mehreren Putenmastbetrieben der Unternehmensgruppe Heidemark gravierende Missstände. Auch im Stall einer Großenknetener Mastanlage waren viele Tiere krank, verletzt oder bereits tot.

PeTA Ermittler würde ich persönlich, als PeTA Straftäter bezeichnen, die vorsätzlich Tierleid in Kauf nehmen. Anstatt bei angeblichen Missständen sofort die Behörden einzuschalten, wird das angeblich durch PeTA festgestellte Tierleid, über ein Jahr durch PeTA weiter geduldet, um es dann in einem manipulierten Video, an die Presse zu bringen.

Warum wartet PeTA immer so lange mit einer Veröffentlichung?

PeTA begeht Straftaten und die Verjährungsfrist wird von PeTA immer abgewartet.

Warum gibt PeTA nicht anonym einen Hinweis an die Behörden?

In diesem Fall würden zwar den Tieren sofort geholfen, PeTA hätte aber keine PR Kampagne, die Spendengelder einbringt.

So verdient PeTA Geld, mit Tierleid!

Ich gehe davon aus, dass auch das Gericht zum Entschluss kommt, dass PeTA mit ihren Anschuldigungen Maßlos übertrieben hatte und eine Einstellung gerechtfertigt war.

5. Bürgermeister sollen die Tötungszahlen in Schlachthöfen senken

PeTA schrieb hier alle Bürgermeister an in deren Städten und Kommunen Schlachthöfe sich befinden und forderte diese auf dafür zu sorgen, dass die Tötungsanzahl um 30% gesenkt werde.

Hierbei begibt sich PeTA erneut wieder auf dünnes Eis.

Schon mehrmals, musste PeTA eine Unterlassungserklärung abgeben, da es sich bei Ihren Forderungen um einen Eingriff in den geschäftlichen Betriebsablauf handelt.

Auch ein Bürgermeister ist nicht in der Lage die Tötungsanzahl zu verringern. Dieses können nur Behörden, wenn tatsächlich festgestellt würde, dass es zu massiven Fehlbetäubungen kommt.

Gleichseitig zeigt PeTA hier wieder einmal, dass er alle Betriebe unter einen Generalverdacht stellt, ohne auch nur einen einzigen der Schlachtbetriebe besucht zu haben.

Weiterhin gab es in diesem Zusammenhang auch wieder einmal einen Lacher auf Seiten von PeTA!

So bekam der Essener Bürgermeister auch ein Schreiben zugestellt, obwohl in seinem Zuständigkeitsgebiet kein Schlachthof existierte. PeTA irrte sich hier um 200 km, denn der Schlachtbetrieb liegt in einem etwas kleineren Ort Essen 200 km nördlich von Essen.

Da haben wohl die Veganen PeTA Mitarbeiter ein Zahlenproblem. Allein an der Postleitzahl, dürfte das Missverständnis schon vor absenden des Schreibens erkennbar gewesen sein.

Genau jene Pressemitteilung löschte PeTA klammheimlich von Ihrer Webseite, was das Ganze noch lächerlicher machte. Insgesamt wurden 5 Bürgermeister angeschrieben.

PeTA kritisiert Stadtverwaltung Kempten

Hier meldete sich wieder der Diplomlose Peter Höffken und behauptete das Kempten dem Zirkus Charles Knie die Gastspielgenehmigung nicht erteilen hätte dürfen.

So behauptete Peter Höffken, dass der Zirkus keine Auftrittsberechtigung mehr besäße, da er zu einem Bußgeldverurteilt wurde.

So sagte er:

„Die Stadtverwaltung sollte den Vertrag mit dem Zirkusunternehmen sofort kündigen. Das Amtsgericht Darmstadt hat den Elefantenhalter wegen Tierquälerei zur Rechenschaft gezogen – damit wird die Auffassung von PETA nochmals bestätigt, dass die langen Stand- und Transportzeiten auf dem LKW erhebliches Leiden für die Elefanten bedeuten“, so Peter Höffken, Fachreferent für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA Deutschland e.V.

Mensch Peter überlege doch mal. Dann dürfte ja keiner mehr Auto fahren, der einmal ein Knöllchen wegen Falschparken oder zu schnellen Fahren erhalten hatte!

Ein Bußgeld ist nichts anderes als ein kleiner Warnschuss, der mit Sicherheit seine Wirkung nicht verliert.

Insbesondere Zirkusse sind bestrebt, alle Auflagen mit besten gewissen zu erledigen. Wie auch im Straßenverkehr gibt es aber Situationen, wo man einen Fehler macht.

Ich frage mich nur was schlimmer ist, eine Verurteilung zum Bußgeld, oder eine Verurteilung wegen Titelmissbrauches?

Auch das aufgezeigte Urteil, das Kommunen ein Recht einräumt über die Vergabe von kommunalen Plätzen selbst zu bestimmen ist zwar richtig bezieht sich aber rein auf kommunale Flächen. Zirkusse können nach wie vor auf privaten Flächen in diesen Städten gastieren. Wie zum Beispiel auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums.

Des Weiteren ist die Forderung wieder ein Eingriff in Betriebsabläufe eines wirtschaftlichen Betriebes, was bei einer Verurteilung sehr teuer werden könnte.

Zusammengefasst der Montag 27.07.2015

PeTA hat 2 Strafanzeigen gestellt und 7 Forderungen verschickt!

Tiere wurden keine gepflegt oder gerettet oder sich gar für Tiere eingesetzt.

Fortsetzung folgt:



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