PeTA Auszeichnung „Germany’s Sexiest Vegan“ bring kein Glück

Alina Rüter aus Hamm, wurde letztes Jahr durch PeTA zum „Germany´s Sexiest Vegan“ gekürt.

Leider kann man bei ihr nicht sagen, dass ein Titel wie üblich in anderen Branchen, zu einem Hype an Aufträgen sorgt.

Die Gewinnerin betrieb damals ein kleines Vegan Restaurant, mit Hotel. Im Oktober 2014, kurz nach Vergabe des Titels durch PeTA, holte sich die vegane Unternehmerin einen Investor ins Boot, der 25.000 € als Startkapital investierte.

So wurde erst im Februar 2015 die Veganalina GmbH gegründet.

Der Name Veganalina erinnerte mich, beim ersten Hören, eher an einen Puff, als an ein Hotel, aber das soll mal dahingestellt bleiben.

Der Investor wollte natürlich Gewinne sehen und forderte eine Expansion. So sollte durch ein Franchise-Prinzip, Geld erwirtschaftet werden.

Geplant war ein weiteres Hotel in Berlin Mitte, wo es jedoch zu keinem Mietvertrag kam!

Jetzt meldete die Veganalina GmbH überraschend Insolvenz an. Als Grund wird das Zerwürfnis mit dem Investor genannt.

Fraglich ist nun ob das Unternehmen überhaupt Gewinne erzielt hat, denn warum wurde der Investor nicht einfach ausgezahlt und der schleppende Weg in die Insolvenz gewählt.

Die vegane Betreiberin, gab gegen über der Presse bekannt, dass sie ihr Unternehmen als Personengesellschaft weiterführen möchte.

Hier zeigt sich wieder einmal, dass Auszeichnungen von PeTA unter keinem guten Stern stehen. Wer ein Unternehmen nach gerade einmal 4 Monaten in die Insolvenz schicken muss, hat wohl da was richtig, falsch gemacht.

Foto – Screenshot PeTA 50 Plus / peta50plus.de/germanys-sexiest-vegans-2014/

Weitere Informationen und Links zu diesem Thema:


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.