PeTA nimmt Stellung zur Öffentlichen Kritik aufgrund unzähliger Strafanzeigen

PeTA Deutschland e.V. ist in den vergangenen Wochen massiv in die Kritik geraten willkürlich Strafanzeigen zu erstatten, ohne auch nur einen einzigen Beweis zu besitzen, das eine Straftat vorliegt.

Nun nahm PeTA Deutschland e.V. in Ihrem „Veganblog“ Stellung zu den massiven Vorwürfen.

Dieses haben wir uns natürlich einmal genau angeschaut.

PeTA bezieht sich in ihrer Stellungnahme nur auf Unfälle von Viehtransportern und nicht auf die Klagewelle gegen Landwirte deren Höfe abgebrannt waren.

Man muss sich in das Leid dieser Menschen versetzen, die gerade einen Brand überlebt haben und dann vor den Scherben ihrer Existenz stehen, wenn dann noch PeTA „OHNE EINEN EINZIGEN BEWEIS ZU BESITZEN“, eine Klage gegen diese Familien erstattet und somit deren Leid noch verschlimmert.

So warf der Pseudo Rechtsberater und studierter Landwirt Dr. Edmund Haferbeck den Opfern vor, sie seien schuld, dass keine ausreichende Löschwasserversorgung vorhanden ist. Würde sich Her Dr. Edmund Haferbeck mit dieser Problematik einmal befassen, wüsste er das die Gemeinden und Kommunen für die Bereitstellung der Löschwasserversorgung sorgen müssen und nicht der Landwirt.

Alle Klageversuche von PeTA Deutschland e.V., gegen die Brandopfer wurden von den zuständigen Staatsanwaltschaften abgelehnt oder eingestellt.

PeTA besitzt keinerlei Beweise. Kein PeTA Mitarbeiter hatte das Brandobjekt vor und nach dem Brand besucht. Demnach besitzt PeTA auch keine Erkenntnisse ob Brandschutzvorkehrungen verletzt wurden. Weiterhin besitzt PeTA Deutschland e.V. keinen Mitarbeiter der in Brandschutzfragen überhaupt befähigt sei, Aussagen zu treffen ob Brandschutzvorkehrungen verletzt wurden.

Bezogen auf die Experten im Bereich Zoologie und Wildtier, sei nur angemerkt, dass PeTA Deutschland e.V. nach einer Strafanzeige von Gerati.de, gegen Peter Höffken, damals angeblicher Diplom-Zoologe und Wildtierexperte, diesen zum Referendar von PeTA degradierte. Vor der Strafanzeige behauptete Herr Dr. Edmund Haferbeck noch öffentlich in einer Antwort auf eine Presseanfrage, dass bei PeTA nur ausgebildete Experten sitzen.

Dass gerade diese Aussage, von einem Rechtsberater und Massenabmahner von PeTA Deutschland stammt, der keinerlei Ausbildung im Fachgebiet Recht hat, sondern nur ein studierter Landwirt ist, zeigt schon den Wahrheitsgehalt dieser Aussage.

Schauen wir uns nun einmal die Rechtfertigungsversuche von PeTA Deutschland e.V. zu den massiven Vorwürfen der unkontrollierten Klagewut einmal genauer an.

So titelte PeTA in seinem Blog „Veganblog.de“ im Artikel, „veganblog.de/2015/03/23/warum-peta-bei-unfaellen-mit-tiertransportern-anzeige-erstattet/#.VRDApI55Hp8“ wie folgt.

Warum PETA bei Unfällen mit Tiertransportern Anzeige erstattet

Zitat: veganblog.de/2015/03/23/warum-peta-bei-unfaellen-mit-tiertransportern-anzeige-erstattet/#.VRDApI55Hp8

Allein, dass man sich für Strafanzeigen rechtfertigen muss zeigt doch dass hier irgendwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann.

Hintergrundinfos:

In Deutschland kann jeder eine Anzeige bei der Polizei und Staatsanwaltschaft erstatten, ohne auch nur den geringsten Anfangsverdacht oder Beweise zu besitzen. Wegen einer Verdachtsstrafanzeige, auch wenn diese Falsch und vorsätzlich besseren Wissens, mit falschen Verdächtigungen angereichert ist, kann man nicht belangt werden.

Anders herum müssen Polizei und Staatsanwaltschaft Anzeigen bearbeiten.

Diese Kosten trägt in jedem Fall der Steuerzahler.

So schreibt PeTA folgendes:

PETA Deutschland hat 2013 damit begonnen, Unfälle mit Tieren aufzugreifen und in den Fällen, die besonders gravierend sind, Strafanzeigen zu erstatten. Verstärkt 2014 und 2015 sind mittlerweile ca. 20 Strafanzeigen an diverse Staatsanwaltschaften herausgegangen.

Zitat: veganblog.de/2015/03/23/warum-peta-bei-unfaellen-mit-tiertransportern-anzeige-erstattet/#.VRDApI55Hp8

20 Strafanzeigen wurden von PeTA Deutschland allen bei Tiertransportunfällen gestellt. Weiter unten behauptet PeTA dass es in Deutschland 100 Verkehrsunfälle mit Tiertransportern gebe. Nun stellt sich natürlich die Frage, „Warum erstattet PeTA Deutschland e.V. nur in 20% der Fälle eine Strafanzeige?“.

100 Unfälle mit Tiertransportern pro Jahr

Allein in Deutschland geschehen, grob geschätzt, ca. 100 Unfälle mit Tiertransportern pro Jahr. Schätzungsweise eine sechsstellige Anzahl von Tieren kommt dabei auf kaum vorstellbare, grauenvolle Weise ums Leben.

Zitat: veganblog.de/2015/03/23/warum-peta-bei-unfaellen-mit-tiertransportern-anzeige-erstattet/#.VRDApI55Hp8

Wie PeTA auf diese Zahl kommt bleibt ein Rätsel, da sie keine Quellenangaben angibt. Aber schauen wir uns einmal die Zahlen der Verkehrsunfälle einmal genauer an.

Screenshot www.destatis.de Unfallzahlen für das Jahr 2013

Screenshot www.destatis.de Unfallzahlen für das Jahr 2013

In Deutschland gibt es das Statistische Bundesamt was immer wieder Statistiken veröffentlicht.

Demnach gab es 2013 in Deutschland polizeilich erfasste 2.414.011 Verkehrsunfälle!

100 Unfälle mit Tiertransportern würde demnach ein Prozentualer Anteil von 0,0041% bedeuten.

Leider erfasst das Statistische Bundesamt keine Unfälle mit Tiertransportern, dafür aber Unfälle mit Güterkraftfahrzeugen.

Screenshoot: Unfälle mit Güterkraftfahrzeugen 2013 https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/UnfaelleGueterkraftfahrzeuge5462410137004.pdf?__blob=publicationFile

Screenshoot: Unfälle mit Güterkraftfahrzeugen 2013 https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/UnfaelleGueterkraftfahrzeuge5462410137004.pdf?__blob=publicationFile

Wenn man sich diese Zahlen einmal genau anschaut, kommt man zum folgenden Ergebnis.

Gesamtunfälle – Liefer- und Kraftfahrzeuge bis 3.500 Kg – Sattelschlepper

  • Unfälle innerhalb geschlossener Ortschaften: 5.048
  • Unfälle außerhalb von geschlossenen Ortschaften: 2.316
  • Unfälle auf Autobahnen: 2.316

Demnach wurden 10.615 Unfälle in Deutschland im Jahr 2013 registriert, die auf Fahrzeuge passen würden, die für den Tiertransport genutzt werden könnten.

Wenn man jetzt wieder die Zahl 100 Unfälle von Tiertransportern die PeTA Deutschland e.V. in den Raum geworfen hat, macht das immer nur 0,094% aus.

Zu beachten ist auch weiterhin, dass weder PeTA noch das Statistische Bundesamt, auf die Schuldfrage eingeht.

PeTA kann nicht richtig lesen!

Als nächstes stellte PeTA die Behauptung auf 72% der Tiertransporte erwiesen Mängel auf. Ein gesetzter Link verweist auf einen Presse Artikel der Kreiszeitung.de. http://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/tiertransporte-schweine-huehner-bullen-oldenburg-diepholz-kontrolliert-verterinaere-4418232.html

Erhebliche Mängel bei vielen Transporten

Bei einer Kontrolle von Tiertransportern durch Behörden in der Massentierhaltungs-Region Oldenburg/Diepholz wurden 72 % der Transporte beanstandet. Häufigste Mängel: Keine ausreichende Sachkunde bei den Fahrern, viel zu lange Zeiten ohne Wasserversorgung, Überladungen, Unterschreitung der Mindeststellflächen.

Wir gehen daher von systematischen Verstößen gegen die ohnehin laschen Auflagen in der Tierschutztransportverordnung aus. Das heißt: kaum ein Transporteur hält sich an die Regeln.

Zitat: veganblog.de/2015/03/23/warum-peta-bei-unfaellen-mit-tiertransportern-anzeige-erstattet/#.VRDApI55Hp8

So teilte der Kreisanzeiger im letzten Absatzmit, dass auch Lebensmitteltransporte kontrolliert wurden. Also diese Mängel auch in diese Statistik einfließen!

4000 Kilo Überbeladung

Neben Lebendtiertransporten wurden auch Transporte mit tierischen Nebenprodukten kontrolliert. Im Bereich Vechta erwischte es einen 39-jährigen Fahrer eines Sattelzuges mit Hühnertrockenkot. Bei der Wägung des Fahrzeuges wurde eine massive Überladung von 4000 kg festgestellt. Bei der Überprüfung seiner Lenkzeiten wurde zudem ermittelt, dass der Brummifahrer viel zu lange am Steuer gesessen hatte. Abschließend hatte er sein Gefährt auch noch mit einer um 20km/h zu hohen Geschwindigkeit geführt. Ihn erwartet ein empfindliches Bußgeld und die Weiterfahrt wurde ihm noch vor Ort untersagt.

Zitat: http://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/tiertransporte-schweine-huehner-bullen-oldenburg-diepholz-kontrolliert-verterinaere-4418232.html

Wenn PeTA schon auf solche Beweise zurückgreift, dann sollten sie sich die Artikel vorher auch richtig durchlesen.

Wie auch diese Kontrolle beweist gibt es beim Tiertransport schwarz Scharfe, die in der Regel die Ausnahme sind. Weder die Unfallzahlen von Tiertransporten sind überdurchschnittlich, noch die Mängel die bei Kontrollen festgestellt werden. Gravierende Mängel müssen selbstverständlich öffentlich gemacht werden, diese sollten aber nicht dazu dienen alle Tiertransport Unternehmen vorzuverurteilen, wie es PeTA Deutschland e.V. zurzeit tut.

Auch die Angebrachten Urteile und Ordnungswidrigkeiten haben nicht mit PeTA zu tun.

So legt PeTA folgende Beweise vor die angeblich aufzeigen sollen, dass Ihre Strafanzeigen erfolg haben.

Einige Beispiele

Durch diesen bedingten Vorsatz werden auch Unfälle wahrscheinlicher. „Lenkzeitüberschreitung von ca. 4 Stunden“ stellte die Staatsanwaltschaft Kassel bei einem Fahrer fest, der einen Unfall verursachte, bei dem ein Großteil der 5000 Hühner ums Leben kam (Staatsanwaltschaft Kassel, Az.: 1616 Js 1305/15).

Die „Überladung des Viehtransporters“ war neben einem Lenkfehler Ursache für einen weiteren Unfall, bei dem 27 Schweine qualvoll starben. Eine Ordnungswidrigkeit, die mit 300 Euro Bußgeld geahndet wurde (Staatsanwalschaft Oldenburg, Az.: NZS 1102 Js 66767/14). Bei Überladungen ist die Statik eines LKWs gestört. Zusammen mit Unaufmerksamkeiten, wie etwa das Übersehen eines Grabens, ist schnell ein „Unfall gebaut“. Diesen bezahlen – außer dem von den Versicherungen abgedeckten monetären Schaden – fast nur die Tiere mit schwersten Verletzungen, Schäden, Leid und mit ihrem Tod.

Eine Geldbuße von 1000 Euro mussten Verantwortliche eines Tiertransports zahlen, bei dem 55 Ferkel ums Leben kamen, weil bei heißem Wetter nicht genügend Kühlung und Wasser zur Verfügung stand (Staatsanwaltschaft Schwerin, Az.: 132 Js 21398/13).

Und die Staatsanwaltschaft Trier spricht bei einem Transportunfall, bei dem 20 Kälber schwer verletzt und notgetötet werden mussten, von „bewusst fahrlässig“ – also keiner Straftat, sondern einer Ordnungswidrigkeit (Staatsanwaltschaft Trier, Az.: 8044 Js 66/15).

Zitat: veganblog.de/2015/03/23/warum-peta-bei-unfaellen-mit-tiertransportern-anzeige-erstattet/#.VRDApI55Hp8

Alle diese von PeTA angegeben Vorfälle sind nicht auf PeTA´s Klagewut zurückzuführen, sondern stammen aus Kontrollen und durch die Polizei festgestellte vergehen.

PeTA hat keine Kontrollbefugnis

Kontrollen können nur von staatlichen Behörden durchgeführt werden. Dass selbst die Bundesländer die ein Verbandsklagerecht in Deutschland, eingeführt haben, PeTA dieses nicht einräumen zeigt das Vertrauen was Behörden und Landesregierungen in PeTA haben.

Wer vorsätzlich Straftaten (Einbruch, Hausfriedensbruch, Verleumdung und Nötigung) wie PeTA Deutschland e.V. begeht, sollte nicht das Unschuldslamm spielen.

Strafanzeigen gegen Tiertransporter und Brandopfer werden immer w von den zuständigen Staatsanwaltschaften abgewiesen bzw. eingestellt.

Warum stellt PeTA dann diese obskuren Strafanzeigen, wenn sie selber wissen, dass sie keinen Erfolg haben?

Wir erinnern uns noch an das PeTA Ermittlerteam, was sich selbst bei Straftaten filmte und diese sogar veröffentlichte. PeTA trennte sich von diesem ach so erfolgreichen Ermittlerteam. Diese fanden sich dann unteranderen in dem Pseudo Tierschutzverein SOKO Tierschutz e.V. wieder, der selbst unter massiven Rechtsdruck steht, da man ihm Manipulation von Bildmaterial und Spendengelder Veruntreuung vorwirft.

PeTA ist selbst nicht mehr in der Lage Tierschutzverletzungen selbst zu Recherchieren. Das zeigt unteranderem, dass man in einer Bar, den Barbesitzer aufforderte Plastefische aus einem Aquarium zu entfernen. Dieses forderte jedenfalls eine Doktorin für Meeresbiologie, die bei PeTA angestellt ist.

Wenn man über einen Verein nicht spricht kommen auch keine Spenden!

Deswegen wirft Gerati.de PeTA vor, die Klagen nur rein im eigenen Interesse zu nutzen, indem sie diese mit Spendenaktionen verbinden. Dass die Strafanzeigen haltlos sind zeigt sich schon in den Begründungen von PeTA.

PeTA schaut in die Zeitung und erfährt da von einem Brand oder Unfall wo Tiere in Gefahr waren oder getötet wurden. Daraufhin erstattet PeTA Strafanzeige, ohne dass man sich die Mühe macht einmal Vorort zu recherchieren.

Behörden die Mängel bei Kontrollen oder ihren Ermittlungen feststellen, übergeben diese der Staatsanwaltschaft. Diese verhängt dann Ordnungsgelder oder führt eine Klage im öffentlichen Interesse durch.

PeTA ist in keinem Fall Klagebefugt

Auch wenn sie immer behaupten für Tierrechte einzustehen. Würden PeTA ein Herz für Tiere haben, dann würden sie endlich auch einmal ein in Not geratendes Tierheim unterstützen!

Warum tut das PeTA nicht???


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